Ferienprogramm in Weitingen: Viel Spaß beim „olympischen Siebenkampf“

Bei der „Kinderolympiade“ zum Auftakt des diesjährigen Weitinger Ferienprogramms hatten 30 Kinder ihren großen Spaß.
Hermann Nesch- Weitinger Ferienprogramm startete mit einer Kinderolympiade im Feuerwehrgerätehaus.
- 30 Kinder traten in sechs Fünfergruppen an – die Obergrenze war erreicht.
- Ausrichter waren Feuerwehr, „Gipfelstürmer“ und Schützenverein, Leitung durch Andreas Raible.
- Disziplinen reichten von Sackhüpfen und Gummistiefelweitwurf bis Blasrohrschießen und Eierlauf.
- Höhepunkt war die Wasserrutsche. Am Ende erhielten alle Kinder eine Urkunde.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein absoluter Renner war erneut die Kinderolympiade zum Auftakt des diesjährigen Weitinger Ferienprogramms am vergangenen Freitag. Es waren richtige „Sommerspiele“ bei strahlend blauem Himmel. Mit genau 30 Kindern war die ausgeschriebene Obergrenze der „Qualifikation“ für die Teilnahme erreicht, sodass sich sechs Fünfergruppen an die Wettkämpfe machen konnten.
Dabei war auf dem „Olympia-Gelände“ im Feuerwehrgerätehaus und auf dem Gelände drumherum allerhand geboten. Ausrichter der Spaßolympiade waren wiederum die Feuerwehr, die „Gipfelstürmer“ und der Schützenverein. Als Wettkampfleiter und Oberschiedsrichter fungierte in bewährter Manier Andreas Raible, während seine zahlreichen freiwilligen Helfer die Zeiten stoppten, die Punkte zählten und die Ergebnisse in den Laptop eintippten.
Voller Elan und Begeisterung in die Wettkämpfe gestürzt
Die Organisatoren bewiesen mit ihren bewährten Spielen auch ein gutes Gespür für die Interessen der Kinder. Recht lustige Disziplinen umfasste der Olympische Siebenkampf. So spaßig und unterhaltsam auch alles war, von den kleinen Olympioniken waren jedoch abwechselnd Konzentration und Geduld, Kraft und Ausdauer, Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Und so stürzten sie sich voller Elan und Begeisterung in die Wettkämpfe.
Zum entspannten Auftakt und Aufwärmen waren erst einmal auf dem Wiesengelände das uralte Sackhüpfen und der Gummistiefelweitwurf angesetzt. Ersteres, um bei Stürzen Verletzungen zu vermeiden. Dabei konnten die 20 Meter hin und zurück ganz schön anstrengend werden, und manche der Buben und Mädchen plumpsten erschöpft über die Ziellinie, wer sich nicht schon zuvor unfreiwillig ins Gras gelegt hatte.
Danach ging es erst einmal in den Schatten. In der großen, kühlen Fahrzeuggarage waren beim Blasrohrschießen Puste, Konzentration und eine ruhige Hand gefragt, um die Zielscheiben zu treffen und möglichst genau zu zielen. Neben der Höchstpunktzahl 3 in der Mitte für die Mannschaft gab es es einen Trostpreis, ein am Rande der Zielscheibe befestigtes Päckchen Gummibärle. Doch musste dieses schon auch getroffen oder zumindest touchiert werden.
Krönender Höhepunkt der Gaudi war die Wasserrutsche
„Wer will als Erstes ran?“, fragte zum Auftakt Bernd Kreidler, der zusammen mit Waltraud Tutzauer den Wettbewerb betreute. Prompt gingen 30 Hände hoch mit einem vielstimmigen „iiiii“. Beim Blasrohrschießen handelt es sich um eine in den vergangenen drei Jahren stark im Kommen befindliche Disziplin, die sich steigender Beliebtheit und Resonanz erfreut. Es ist eine spaßmachende Disziplin, die auch im Gesundheitssport schon breite Anwendung findet und daher Alt und Jung anspricht. Zu den weiteren traditionellen Spieldisziplinen gehörten noch der Eierlauf, das Dosenwerfen und das Vernaschen von Schokoküssen sowie das Säcklezielwerfen.
Krönender Höhepunkt der Gaudi – auch zur Freude der Erwachsenen – war dann die Wasserrutsche. Dort, wo im Winter die Kinder mit dem Schlitten den Hang hinunter sausen, flitzten die Kids mit Karacho bäuchlings und rücklings und vor Freude kreischend auf den bewässerten Plastikbahnen bergab. „Olympiasieger“ waren zum Abschluss eigentlich alle. Denn als Losung galt das bewährte Olympiamotto: „Dabei sein ist alles.“ So wurde jedes Kind am Ende der „Mini-Spiele“ mit einer Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme belohnt.






