Fahrer eingeklemmt
: Fahranfänger verursacht schweren Unfall auf B 28 in Rottenburg

An der Abfahrt der B28 in Richtung Rottenburg-Weiler ist ein Autofahrer bei einem Unfall am Montagabend in seinem demolierten Wagen eingeklemmt worden.
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(red/pz/fw)
Oberndorf
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Bei einem Unfall nahe Rottenburg wurde ein Fahrer in seinem Auto eingeklemmt.

Medienteam der Feuerwehr Rottenburg

Am Montagabend kam es auf der B28 in Rottenburg zu einem Unfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren. Ein eingeklemmter Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden, drei weitere Insassen konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen.

Ein 18-jähriger BMW-Fahrer war gegen 19.30 Uhr auf der L 361 aus Richtung Rottenburg unterwegs. Der Fahranfänger verlor in einer Rechtskurve ersten Erkenntnissen zufolge aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle und prallte in einen VW Golf. Das teilt die Polizei mit.

Die Rettungskräfte wurden unter dem Einsatzstichwort „H3 – Person eingeklemmt“ zur Unfallstelle gerufen, berichtet die Feuerwehr Rottenburg.

In den zwei Autos befanden sich insgesamt vier Personen. Während drei Insassen ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten, war ein Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Der Unfallverursacher, eine 19-jährige Mitfahrerin sowie der 47-jährige Golf-Fahrer wurden mit schweren Verletzungen in Kliniken gebracht. Eine weitere Insassin des BMWs musste mit leichten Verletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

Fahrer nach rund 20 Minuten befreit

Die moderne und sehr stabile Fahrzeugtechnologie stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung – der Rettungssatz sei zeitweise an seine Grenzen gestoßen. Mit großem technischem Geschick konnte jedoch das Fahrzeugdach entfernt und der Fahrer nach rund zwanzig Minuten an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach rund zwanzig Minuten konnte der Fahrer aus dem Unfallwagen befreit werden.

Foto: Medienteam der Feuerwehr Rottenburg

Parallel dazu wurde die Einsatzstelle umfassend ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel wurden aufgenommen, um eine weitere Gefährdung des Verkehrs und der Umwelt zu verhindern.

Neben der Feuerwehr Rottenburg waren der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, zwei Notärzten und einem Organisatorischen Leiter im Einsatz. Ebenso war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Sie wurden aufgeladen und abtransportiert. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren die Auf- und Abfahrt der Bundesstraße komplett bis kurz vor 22 Uhr gesperrt. 

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