Demokratie auf dem Stundenplan: CDU-Bundestagsabgeordneter Mack diskutiert mit Schülern am Horber Gymnasium

Eine Schulstunde der anderen Art erleben die Neuntklässler am Martin-Gebert-Gymnasium Horb mit Klaus Mack und Lehrer Mike Schneider (von links).
Büro Mack/Carolin Kraus- CDU-Abgeordneter Klaus Mack diskutiert mit Neuntklässlern am Horber Martin-Gebert-Gymnasium.
- Themen sind Alltag im Bundestag, Koalitionskompromisse und Positionen zu Rente, Migration, Wirtschaft.
- Mack betont: Demokratie lebt vom Mitgestalten – Politik beginnt im Alltag, nicht erst im Parlament.
- Beispiel Koalition: Mit der SPD wurden Ziele im Koalitionsvertrag festgelegt – teils schon umgesetzt.
- Lehrer Mike Schneider lobt den direkten Austausch, Schüler fragen kritisch und bringen neue Sichtweisen ein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gemeinschaftskunde einmal anders: Wie wird politische Arbeit im Alltag tatsächlich umgesetzt? Wie sieht der Tagesablauf einer Abgeordneten aus? Und welche Zukunftsvorstellungen vertreten die Parteien für junge Menschen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Neuntklässler des Martin-Gebert-Gymnasiums in Horb im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, Klaus Mack.
Er gibt dabei tiefe Einblicke in seinen Alltag und lebhafte Debatten im Bundestag. „Es macht mir Freude, an politischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Wichtig ist mir, dass junge Menschen nachvollziehen können, wie Demokratie funktioniert. Unser System lebt davon, dass viele etwas bewegen und auch verändern wollen. Wer sich einbringt, kann mitgestalten“, ermutigt Mack die Schüler, sich zu engagieren. Politik, so betont er, beginne nicht erst im Parlament, sondern bereits im Alltag - im Klassenzimmer, im Verein, beim Zuhören und im gemeinsamen Austausch.
Viel Gesprächsstoff
An diesem Morgen gibt es für die Schüler jede Menge Gesprächsstoff mit dem Abgeordneten. Über Macks Weg in die Politik, seinen Tagesablauf, seine Ziele, seine Haltung zu aktuellen Themen wie der Rentenpolitik, Migrationsfragen, Sicherheit und Wirtschaft. Aber auch dazu, wie er zur Windkraft oder zur Vier-Tage-Woche steht. „Politik ist nicht eindeutig in Schwarz und Weiß zu trennen, sondern äußerst vielschichtig. „Demokratie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, sorgfältig abzuwägen und häufig Kompromisse zu finden“, sagt Mack.
Vermeintlich einfache Lösungen gebe es angesichts der aktuellen Weltlage nicht. Als Beispiel für einen Kompromiss nennt er Koalitionen: „Mit der SPD haben wir als Union unsere Ziele für die gemeinsame Regierungsarbeit im Koalitionsvertrag festgelegt. Daraus haben wir im ersten Jahr schon viel Gutes auf den Weg gebracht, einiges steht aber auch noch aus“, sagt Mack.
Bereichernder Austausch
Lehrer Mike Schneider hat die Begegnung zwischen seinen Schülern und dem Abgeordneten organisiert: „So wird Politik erlebbar. Das regt die Jugendlichen dazu an, sich intensiver mit gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen.“ Auch für Mack selbst ist der Austausch mit den Jugendlichen bereichernd. „Sie fragen kritisch nach, setzen sich mit den Themen auseinander und bringen neue Sichtweisen ein. Das erinnert mich daran, warum ich Politik mache: um ihre Zukunft mitzugestalten und positiv zu beeinflussen“, so der Abgeordnete.