CDU Eutingen
: Kampf gegen den Käferbefall schützt den Wald

Sein Sommerfest an der Schutzhütte im Withau kombinierte der CDU-Gemeindeverband Eutingen mit einer Waldbegehung.
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(red/pm)
Oberndorf
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Abschluss an der Schutzhütte.

cdu

Zur Waldbegehung im Gewann Withau hatte der CDU-Gemeindeverband Eutingen öffentlich eingeladen. Josef Dennochweiler, Förster für das Revier Nummer 94 Eutingen, Kommunal- und Privatwald, übernahm die fachliche Führung. Hierüber berichtet die CDU in einer Mitteilung.

Es entwickelte sich ein spannender Rundgang zum Zustand des Gemeindewaldes, der an Beispielen vor Ort die Chancen - auch die wirtschaftlichen - und die Risiken für den Waldbestand aufgezeigt hat. Nicht ohne zunächst die Begrifflichkeit „Withau“, dem „Hau zum freien Gebrauch der Landbevölkerung“ im Gegensatz zu „Bannwald“, der Waldfläche, die nur für den Adel vorbehalten war, zu erläutern.

Auswirkungen auf den Waldbestand

Keine Fragen blieben offen, da sogar auf den karstigen Untergrund mit teilweise durchflutetem Höhlensystem und seine segensreichen Auswirkungen auf den Waldbestand erläuternd eingegangen worden ist.

Förster Josef Dennochweiler beantwortete die Fragen.

Foto: cdu

Doch das Wichtigste zuerst. Der Kampf gegen den Käferbefall, der nur erfolgreich sein kann, wenn Waldbesitzer entsprechende Hinweise durch die Forstverwaltung in angemessener Zeit aufgreifen und tätig werden. Am Schadensbild vor Ort deutlich zu sehen. Auch das Risiko, das der untätige Waldeigentümer in Fallnähe zur Eisenbahntrasse ebenso in Kauf nimmt, wurde angesprochen.

Über die zu gründende Waldgemeinschaft, die natürlich auch Gegenstand des Gesprächs am Nachmittag war, können hier Risiken für private Grundstückseigentümer ohne eigene technische Möglichkeiten minimiert werden.

Gemeinsames Vesper an der Schutzhütte

So folgten ein paar durchaus auch positive Einblicke, die die Teilnehmer der Waldbegehung gewinnen konnten, bevor dann an der Schutzhütte, errichtet von der Alterswehr der Gemeindefeuerwehr Eutingen, zum gemeinsamen Vesper eingeladen worden ist und noch zahlreiche Gespräche und Fragen den Nachmittag abgerundet haben.

In der Mitteilung heißt es: „Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Förster und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres diesjährigen Sommerevents und können nach dem sehr informativen Spätnachmittag noch darauf hinweisen, dass unser Förster natürlich auch individuelle Fragen zur Waldbewirtschaftung übers Forstamt gerne beantwortet und die Gelegenheit der aktuellen Straßensperrung zum Holzeinschlag – bei aktuell wieder etwas günstigeren Vermarkungserlösen – an geeigneter Stelle nutzen wird.“

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