Bildungshaus Salzstetten
: Die Betonsanierung verzögert sich

Der dritte Bauabschnitt zur Sanierung des Bildungshauses Salzstetten stand bei der jüngsten Sitzung des Waldachtaler Gemeinderats erneut im Fokus.
Von
Andreas Wagner
Waldachtal-Salzstetten
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Das Bildugnshaus in Salzstetten.

Das Bildungshaus in Salzstetten.

Walter Maier
  • Betonsanierung am Bildungshaus Salzstetten verzögert sich – dritter Bauabschnitt im Fokus.
  • Ausschreibungsunterlagen kamen erst kurz vor der Sitzung bei der Verwaltung an.
  • Angebote sind binnen zwei Wochen fällig, Submission in der ersten Augustwoche.
  • Baubeginn in den Sommerferien gilt als unwahrscheinlich, realistischer ist der Herbst.
  • Gemeinderat vergibt elektronisch und beschränkt – bis zu 828.000 Euro sind eingeplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwar fasste das Gremium den Baubeschluss für die anstehende Betonsanierung und stimmte einer Vergabe im elektronischen Verfahren zu, doch der Zeitplan gerät mittlerweile ins Wanken. Eigentlich sollte die Maßnahme zu Beginn der Sommerferien anlaufen. So sei es von der Verwaltung gegenüber dem beauftragten Ingenieurbüro stets kommuniziert worden, wie Bürgermeisterin Annick Grassi ihrem Gremium erläuterte.

Seit dem Frühjahr habe man im regelmäßigen Austausch gestanden, wobei auf Rückfragen immer wieder versichert worden sei, die Ausschreibungsunterlagen stünden kurz vor der Fertigstellung. Tatsächlich gingen die Unterlagen erst am Tag vor der Sitzung bei der Verwaltung ein.

Chancen auf zügigen Baubeginn sind gering

Den Handwerksbetrieben bleibt nun eine Frist von zwei Wochen, um ihre Angebote einzureichen; der Submissionstermin ist für die erste Augustwoche terminiert. Dass unter diesen Voraussetzungen noch während der Sommerferien eine Firma mit den Arbeiten beginnt, stuft die Verwaltung als eher unwahrscheinlich ein.

Grassi betonte, man habe sowohl die Schulleitung als auch die Kindergartenleitung frühzeitig über mögliche Verzögerungen informiert. Ein Baubeginn im August sei zwar theoretisch denkbar, realistischer sei jedoch ein Start im Herbst. Eine ruhende Winterbaustelle soll aber zwingend vermieden werden.

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Sollten die Arbeiten nicht so rechtzeitig abgeschlossen werden können, dass eine Beheizung über den Winter notwendig würde, werde man das Vorhaben lieber vorerst zurückstellen. Entsprechende Vorgaben habe man dem Ingenieurbüro mit auf den Weg gegeben.

Eine Sondersitzung soll vermieden werden

Um das Verfahren trotz der Sommerpause des Gemeinderats nicht weiter zu verschleppen, stimmte der Gemeinderat zu, die Arbeiten beschränkt auszuschreiben und die Vergabe im elektronischen Verfahren abzuwickeln. Ein separater Sitzungstermin im August wird damit vermieden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Vergabeergebnis innerhalb des kalkulierten Haushaltsansatzes liegt.

Sollte die Kostenschätzung überschritten werden, muss das Gremium in einer Sondersitzung erneut beraten. Im Haushalt stehen unter den entsprechenden Kostenstellen noch insgesamt 828.000 Euro  zur Verfügung.