Bei „Doppelpass“ in Balingen: Mario Basler trifft den FC Göttelfingen

Die Nachbar-Clique des FC Göttelfingen traf schon bei „Basler ballert“ die Fußballlegende Mario Basler (Bild). Jetzt kam es wieder beim „Doppelpass on Tour“ zu einem lustigen Aufeinandertreffen (von links und von oben nach unten): Peter Schüssler, David Speichinger, Joachim Lalka, Anne Lalka, Mario Basler, Sabine Schüssler und Sandra Speichinger.
FC GöttelfingenFußballprominenz, viel Witz und eine überraschende Liebeserklärung an einen kleinen Dorfverein: „Doppelpass on Tour“ machte Station in Balingen – und mittendrin sorgte eine Clique aus Göttelfingen für einen der unterhaltsamsten Momente des Abends.
Auf der Bühne standen die beiden Moderatoren Thomas Helmer und Mario Basler, dazu Weltmeister Guido Buchwald, Ex-Freiburg-Stürmer und „Super-Joker“ Nils Petersen sowie Sport1-Moderator Hartwig Thöne.
Die Mischung aus Talk, Anekdoten und aktuellen Bundesliga-Themen kam beim Publikum bestens an. Doch gleich zu Beginn entwickelte sich ein Schlagabtausch, der in Erinnerung bleiben dürfte.
Basler und Helmer staunen: Göttelfinger zeigen sich schlagfertig
Helmer suchte die Interaktion mit dem Publikum – und traf zunächst auf Sandra Speichinger. Wortgewandt und schlagfertig meldete sie sich zu Wort. „Wir sind mehrere und alles Nachbarn“, erklärte sie selbstbewusst. Als Helmer nach dem Lieblingsverein fragte, hoffte er auf einen klangvollen Bundesliganamen. Die Antwort kam prompt: „FC Göttelfingen.“ Lacher im Saal.
Wo das denn sei, wollten Helmer und Basler wissen. „Eutingen im Gäu“, kam es zurück. Der Ort sagte den beiden Fußballgrößen zunächst nichts, doch sie nahmen den Ball auf und witzelten gekonnt, wo denn dieses ominöse Eutingen sein könnte.
Das „Phrasenschwein“ wird gefüllt
Auch das „Phrasenschwein“, bekannt aus der Fernsehsendung, kam zum Einsatz. „Mein Mann hat das Geld“, sagte Sabine Schüssler trocken. Auf die Frage nach seinem Namen antwortete sie: „Peter-Alexander.“ Er heiße wirklich so, versichert sie. Peter-Alexander fütterte das Schwein großzügig. Mario Basler zeigte sich sichtlich amüsiert.
Die Göttelfinger blieben im Laufe des Abends immer wieder Thema, wurden von Helmer und Basler liebevoll geneckt. „Wir haben uns schon gesehen – bei ,Basler ballert‘“, erinnerte Sandra Speichinger den Ex-Nationalspieler. Basler, bekannt für seine direkte Art und seinen Humor im Stil der 90er-Jahre, fühlte sich offenbar wohl mit der schlagfertigen Runde.
Buchwald und Petersen plaudern aus dem Nähkästchen
Auch sportlich und in Sachen Unterhaltung hatte der Abend noch einiges zu bieten. Guido Buchwald, VfB-Legende und Weltmeister von 1990, überzeugte nicht nur mit Einblicken in große Fußballzeiten, sondern auch mit viel Selbstironie. Nils Petersen, langjähriger Stürmer des SC Freiburg, berichtete launig von seiner Rolle als Edeljoker und den besonderen Momenten seiner Karriere. Die Mischung aus aktuellen Bundesliga-Themen und Erinnerungen an frühere Fußball-Ären machte den Reiz des Abends aus.
„Selbstverständlich“ keine Bayern-Fans
Ein paar Tage später erzählen Schüssler und Speichinger im Gespräch mit unserer Redaktion, dass ihnen der Abend prima gefallen habe und sie kein Problem damit haben, eine größere Rolle gespielt zu haben. „Wenn mir das unangenehm wäre, müsste ich meinen Mund halten“, sagt Speichinger lachend. „Wir sind schlagfertig.“ Fußballbegeistert seien ihre Männer – „aber ein bisschen Ahnung haben wir auch.“
Vier VfB-Fans zählt die Clique, dazu ein Freiburg- und ein Mönchengladbach-Anhänger. „Aber selbstverständlich kein Bayern“, betonen sie augenzwinkernd. Ihrem FC Göttelfingen sind sie ohnehin seit jeher treu. „Wir sind grün-weiß.“ Alle engagieren sich ehrenamtlich im Verein, Schüssler und Speichinger sind das „Sportheim-Team“.
Mario Basler als Trainer in Göttelfingen?
Und Speichinger hat noch einen Plan: „Ich bleibe da dran an Mario“, sagt sie mit Blick auf Basler. Ihr großes Ziel? „Er wird Trainer in Göttelfingen – und ich assistiere ihm.“
Ob aus diesem Traum etwas wird, bleibt offen. Sicher ist: An Göttelfingen werden sich Thomas Helmer und Mario Basler noch lange erinnern.