Bahn in der Region
: Startschuss für Ausbau der Oberen Neckarbahn

Mit der Unterzeichnung einer Planungs- und Finanzierungsvereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau und die Elektrifizierung der Oberen Neckarbahn zwischen Tübingen, Rottenburg und Horb erfolgt.
Von
red/pm
Horb/Rottenburg/Tübingen
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Vertragsunterzeichnung im Landratsamt Tübingen. Von links nach rechts: Tobias Bernecker (Geschäftsführer des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb), Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Eugen Höschele (Vorsitzender des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb), Christoph Naser MdB (Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen), Nicole Razavi MdL (Ministerin für Verkehr des Landes Baden-Württemberg), Hendrik Bednarz (Landrat Landkreis Tübingen), Michael Weller (DB InfraGO, stellvertretender Leiter Infrastrukturprojekte Region Südwest), Hamdi Sarihan (DB Energie, Projektleitung).

Vertragsunterzeichnung im Landratsamt Tübingen. Von links nach rechts: Tobias Bernecker (Geschäftsführer des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb), Boris Palmer (Oberbürgermeister Tübingen), Eugen Höschele (Vorsitzender des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb), Christoph Naser MdB (Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen), Nicole Razavi MdL (Ministerin für Verkehr des Landes Baden-Württemberg), Hendrik Bednarz (Landrat Landkreis Tübingen), Michael Weller (DB InfraGO, stellvertretender Leiter Infrastrukturprojekte Region Südwest), Hamdi Sarihan (DB Energie, Projektleitung).

Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb
  • Ausbau und Elektrifizierung der Oberen Neckarbahn zwischen Tübingen, Rottenburg und Horb starten.
  • Planungs- und Finanzierungsvereinbarung im Landratsamt Tübingen unterzeichnet – Planung bis Genehmigung.
  • Vorplanung soll bis Ende 2028 stehen, ein Projektteam bei DB InfraGO ist vorgesehen.
  • Kosten derzeit bei rund 302 Mio. Euro, Bau vor allem mit Bundesmitteln und Landeszuschüssen.
  • Zielbetrieb: Regionalexpress nach Stuttgart sowie zwei Regional-Stadtbahn-Linien, Takt bis Horb stündlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Vereinbarung wurde am Montag im Landratsamt Tübingen von Verkehrsministerin Nicole Razavi, Vertretern des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb und der DB InfraGO unterzeichnet. Die zuständigen Gremien hatten zuvor bereits zugestimmt.

Mit der Vereinbarung kann die Deutsche Bahn nun die Planungen bis zur Genehmigungsreife vorantreiben. Zunächst soll bis Ende 2028 die Vorplanung abgeschlossen werden. Dafür wird bei der DB InfraGO ein eigenes Projektteam eingerichtet. Vorarbeiten wie die Vermessung der Strecke und die Erstellung eines digitalen Planungsmodells wurden bereits erledigt.

Die Gesamtkosten liegen bei 302 Millionen Euro

Nach Abschluss des Projekts sollen auf der rund 32 Kilometer langen Strecke eine Regionalexpresslinie von Horb über Rottenburg und Tübingen nach Stuttgart sowie zwei Linien der Regional-Stadtbahn verkehren. Zwischen Tübingen und Rottenburg ist mindestens ein Halbstundentakt vorgesehen, bis Horb ein Stundentakt. Damit soll sich das Bahnangebot im Neckartal deutlich verbessern.

Die Gesamtkosten für Ausbau und Elektrifizierung werden derzeit auf rund 302 Millionen Euro geschätzt. Ein Großteil der Baukosten soll über Bundesmittel finanziert werden, ergänzt durch Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg. Die Kosten für die nun vereinbarte Planung bis zur Leistungsphase 4 tragen Land und Zweckverband jeweils zur Hälfte.

Projektpartner sehen wichtigen Meilenstein erreicht

Verkehrsministerin Nicole Razavi bezeichnete den Ausbau der Oberen Neckarbahn als wichtigen Beitrag für einen leistungsfähigen Schienenverkehr im Verdichtungsraum Tübingen-Reutlingen. Dank der Freigabe von Bundesmitteln könne die Planung nun zügig vorangetrieben werden.

Für Eugen Höschele, Vorsitzender des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, ist die Vereinbarung ein weiterer Durchbruch für das Gesamtprojekt Regional-Stadtbahn. Nun gelte es, die Umsetzung rasch voranzubringen, damit möglichst bald der erste Zug unter Fahrdraht von Tübingen über Rottenburg nach Horb verkehren könne.

Michael Weller von der DB InfraGO sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und leistungsfähigen Mobilität in der Region.

Landrat Hendrik Bednarz sprach von einem klaren Bekenntnis aller Projektpartner zur Regional-Stadtbahn Neckar-Alb und einem bedeutenden Schritt für die Mobilitätswende im Neckartal.