Ambulanten Hospizgruppen: Mit Humor über den Tod ins Gespräch kommen

Die Tabutanten aus Aschaffenburg (in Schwarz) mit Ehrenamtlichen der Hospizgruppe Horb und den Koordinatorinnen der Hospizgruppen im Landkreis Freudenstadt.
Michael Vieth- Improtheater in Horb: Die Tabutanten machten Tod und Sterben zum Gesprächsthema.
- Rund 70 Besucher erlebten Alltagskomik und nachdenkliche Szenen im Steinhaus.
- Publikum gab Stichworte und machte bei Übungen mit – Heiterkeit ohne Respektverlust.
- Szenen aus der Hospizarbeit zeigten einfühlsamen, humorvollen Zugang.
- Im Landkreis Freudenstadt wirken 110 Ehrenamtliche in acht ambulanten Hospizgruppen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Über den Tod sprechen und dabei miteinander lachen: Dass sich beides verbinden lässt, erlebten rund 70 Besucher am Sonntagabend im Horber Steinhaus. Auf Einladung der ambulanten Hospizgruppen im Landkreis Freudenstadt gastierten dort die Tabutanten aus Aschaffenburg mit ihrem Improvisationstheater „Sie werden lachen, es geht um den Tod“.
Die beiden Schauspielerinnen griffen zugerufene Stichworte aus dem Publikum auf und entwickelten daraus spontane Szenen. Dabei wechselten sich Alltagskomik und nachdenkliche Momente ab. Besonders die Szenen aus der Hospizarbeit zeigten, wie sich einem ernsten Thema mit Einfühlungsvermögen und respektvollem Humor begegnen lässt. Die Darstellerinnen schufen Raum für Heiterkeit, ohne die Schwere des Themas aus dem Blick zu verlieren.
Augenzwinkernd angeleitete Bewegungsübungen
Das Publikum gestaltete den Abend aktiv mit. Neben den Zurufen sorgten kleine, augenzwinkernd angeleitete Bewegungsübungen für Lacher. Die Besucher ließen sich auf die spielerische Atmosphäre ein und wurden so selbst Teil des Geschehens.
Auch Horb fand immer wieder seinen Platz auf der Bühne. Die Tabutanten bezogen den Neckar, das Panorama der Stadt und regionale kulinarische Spezialitäten in ihre Szenen ein. Die vertrauten Anspielungen stellten eine zusätzliche Verbindung zwischen den Schauspielerinnen und ihrem Publikum her.
Über Sterben und Tod ins Gespräch zu kommen
So entstand ein abwechslungsreicher Abend, der Unterhaltung mit einem Anliegen der Hospizarbeit verband: über Sterben und Tod ins Gespräch zu kommen. Humor erwies sich dabei als Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen und sich einem Thema zu nähern, das im Alltag häufig wenig Raum bekommt.
Im Landkreis Freudenstadt engagieren sich rund 110 Ehrenamtliche in acht ambulanten Hospizgruppen. Sie begleiten sterbende Menschen zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis Freudenstadt wird von Sandra Vieth geleitet.