Zum Ende der Freibad-Saison: In Haigerloch tummeln sich die Hunde im Wasser

Eine riesen Gaudi hatten vor allem die Vierbeiner beim Hundeschwimmen zum Abschluss der Freibadsaison in Haigerloch.
Max BäurleEtwa 60 Hunde und 110 Personen waren jüngst beim traditionellen Hundeschwimmen im Haigerlocher Freibad zum Abschluss der Saison zugegen.
Trotz der kühlen Temperaturen und des immer wieder einsetzenden Regens hatten sich einigermaßen viele Herrchen und Frauchen aus nah und fern nicht vom Besuch des beliebten Events abhalten lassen und bereuten die Entscheidung nicht.
Nicht nur aus Haigerloch waren Zwei- und Vierbeiner angereist
Teils zeigte man sich wieder begeistert, und vor allem natürlich auch die Hunde hatten ihre Gaudi.
Die Besucher waren nicht nur aus der Raumschaft Haigerloch ins Freibad gekommen, sondern unter anderem aus Waldachtal (Landkreis Freudenstadt), Eckenweiler bei Rottenburg, Vöhringen, Dornhan, Balingen, Geislingen, Hechingen, Bisingen oder Eutingen bei Horb.

Beim Hundeschwimmen waren vielerlei Rassen vertreten.
Foto: Max BäurleBei den Tieren waren erneut viele verschiedene Rassen vertreten, vom Border Collie über Labrador, Golden Retriever oder Toller, über die Deutsche Dogge, den Belgischen Schäferhund und den Australischen Schäferhund bis zum Boxer.
Dazu gesellten sich viele Mischlinge, so tummelten sich in den beiden größeren Becken und rund um dieselben Tiere wie Australian Shepherd-Pudel, ein Labrador-Rottweiler und ein Terrier-Mischling, sowie viele weitere Mischlinge.
Manche Hunde liebten es, zu planschen, andere waren eher wasserscheu – noch

Die Hunde hatten einen Riesenspaß, Tennisbällen und Spielzeugen im Wasser nachzujagen – manche gingen aber auch von sich aus ins Wasser.
Foto: Max BäurleDiese tollten nicht nur begeistert umher und ließen ihrem Spieltrieb freien Lauf, sondern hatten auch wieder ihre Freude daran, Gegenstände wie Bälle, Ringe, kleine Leuchttürme, eine Gummikeule oder eine Schwimmente aus dem Wasser zu holen und bei Herrchen oder Frauchen abzuliefern.
Aber die Hunde gingen hin und wieder auch einfach nur so ins kühle Nass. Manche schienen das Wasser richtig zu lieben, andere waren anfangs zögerlich und wieder andere erwiesen sich (noch) als ziemlich wasserscheu, haben aber zumindest das Ganze einmal miterlebt und trauen sich eventuell in 2026 dann ins Wasser.
Diverse Firmen und Geschäfte stellten sich abseits des Beckenrandes vor

Einen Riesenspaß hatte dieser Hund, der nicht nur vom Beckenrand sprang – sondern ab und an auch mal vom Ein-Meter-Brett aus sich ins kühle Nass begab.
Foto: Max BäurleEin Hund wiederum aber sprang hin und wieder sogar vom Ein-Meter-Brett. Insgesamt herrschte trotz des Trubels, der hin und wieder entstand, ein harmonisches Miteinander.
Etwas weiter vom Trubel entfernt befanden sich Stände vom „Team Dog Concept“ aus Bisingen, zuständig für Hundecoaching, und von der Firma „Reico Vitalsysteme“, die artgerechtes Hundefutter ohne Chemie und künstliche Zusätze vertreibt, außerdem war „Sarah´s Hundesalon“ aus Mühringen ebenfalls anwesend.

An ihrem Stand haben die Vertreterinnen der Firma „Reico Vitalsysteme“ ihr artgerechtes Hundefutter präsentiert.
Foto: Max BäurleMit einem großen Team präsentierte sich zudem die „Villa Hundebunt“ aus Gruol, die ebenfalls einige Tiere mitgebracht hatte, dieses Team residierte am Sonntag unter einem größeren Zeltdach.
Mehr Freibad-Besucher wären wünschenswert gewesen
Adam Kansy und Angelika Raddatz vom Freibadteam zogen ein Fazit bezüglich der vergangenen Freibadsaison. Die Zahl von circa 52 000 Besuchern befanden sie für okay, 2024 sei der Besuch ein klein wenig besser gewesen.
Über 60 000 Besucher hätte man sich riesig gefreut, aber die Schlechtwetterphasen in diesem Sommer seien natürlich ärgerlich gewesen. Allerdings habe man durch den Verkauf von vielen Saisonkarten mehr eingenommen, als im Vorjahr.