Wolfgang und Elisabeth Grupp: Grundsteinlegung im Anbau Burladinger Kindergarten Jahnstraße

An dieser Stelle wird der Grundstein für den Anbau des Kinder- und Familienzentrums Kindergarten Jahnstraße angebracht. Die Inschrift erinnert daran, dass die Wolfgang-und-Elisabeth-Grupp Stiftung das Projekt ermöglichte. Auf dem Bild (vorne von rechts): Bonita Grupp, Wolfgang Grupp und Burladingens Bürgermeister Davide Licht. Dahinter das Kindergartenteam, Architekt, Bauingenieur und Bauleiter, Kindergarten-Chef Alexander Schülzle und die Stadträte Josef Pfister und Manuel Kraus.
Matthias Badura- In Burladingen entsteht ein Anbau für das Kinder- und Familienzentrum Jahnstraße.
- Die Wolfgang-und-Elisabeth-Grupp-Stiftung gab 500.000 Euro und ermöglichte das Projekt.
- Der Grundstein mit Inschrift wurde in die Schalung gesetzt – die Mauern des 1. Stocks stehen.
- Fertigstellung ist planmäßig für das Jahr 2027 vorgesehen, eventuell früher als im Mai.
- Stadt, Leitung und Baufirmen arbeiten eng zusammen, um den dringend nötigen Platz zu schaffen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Anbau des zu klein gewordenen städtischen Kindergartens Jahnstraße (Kinder und Familienzentrum) schreitet voran. Den Großteil der Mauern des ersten Stocks hat die Ringinger Baufirma Rupp erstellt, die Zimmerleute von Holzbau Dietz, ebenfalls Ringingen, stehen für den Oberbau parat, weitere Ausschreibungen wie der Fensterbau sind getätigt. Man liegt im Zeitplan, freut sich Jürgen Rupp, der den Anbau als Architekt geplant hat.
In dieser Woche wurde der Grundstein gelegt. Nein, nicht gelegt, sondern in die Schalung gesetzt, wo er einbetoniert wird, sodass die Aufschrift zu sehen bleibt. Die lautet: „Grundstein der Familie Grupp. Für die wertvolle Unterstützung für den Erweiterungsbau durch die Wolfgang-und-Elisabeth-Grupp-Stiftung.“
Die Stiftung des vormaligen Geschäftsführers der Textilfirma Trigema, Wolfgang Grupp, und seiner Frau Elisabeth, hat den dringend benötigten Anbau in Zeiten knapper kommunaler Kassenlage erst ermöglicht. 500.000 Euro ließ das Ehepaar dem Projekt zukommen. Insgesamt ist es mit Kosten von 3,7 Millionen veranschlagt.
Nicht die erste Spende der Grupp-Stiftung
Es war nicht die erste Spende der Grupp-Stiftung an die Stadt, sie förderte ebenso den Bau einer neuen Schulsport- und Traningshalle (Trigema-Arena) sowie die Sanierung der Stadthalle. Daneben gab sie Gelder für die örtliche Jugendmusikschule und förderte die Anschaffung einer Kirchenorgel in der Fideliskirche.

Alexander Rupp, Bauunternehmung Rupp, und Matthias Rupp, Bauingenieur, platzierten den Grundstein.
Matthias BaduraSelbstverständlich wohnte Wolfgang Grupp der Grundsteinlegung bei. An seiner Seite stand Tochter Bonita Grupp, Mutter Elisabeth und Wolfgang Grupp Junior waren geschäftlich verhindert, ließen aber Grüße ausrichten.
Solche Anrufe erhält man gern
Wie schon beim Spatenstich im vergangenen September bedankte sich Bürgermeister Davide Licht bei Wolfgang Grupp. Den Anruf, als der Unternehmer seine finanzielle Unterstützung anbot, werde er nie vergessen. Solche Telefonate führe man gerne, lächelte er. Grupp habe der Stadt eine Last von den Schultern genommen und eine dringend benötigte Investition so gefördert, dass sie verwirklicht werden konnte.

Der Dank der Stadt – und des Kinder- und Familienzentrums – wird sichtbar bleiben.
Matthias BaduraDer vormalige Chef des deutschlandweit bekannten Unternehmens und Stiftungsgründer wehrte bescheiden ab. Burladingen sei seine Heimatstadt und seine Heimat unterstütze man gerne – bevor man sich in der Fremde bei anderen engagiere. (Was aber nicht ganz stimmt: Als sich im türkisch-syrischen Grenzgebiet 2023 das katastrophale Erdbeben ereignete, gab die Stiftung 20.000 Euro für Hilfsgüter in den Flüchtlingscamps.)
Architekt Jürgen Rupp erläuterte den Baufortgang und zeigte sich zuversichtlich: Das Werk könne planmäßig im Jahr 2027 vollendet sein. Möglicherweise früher als vor dem angekündigten Termin im Mai.
Ungewöhnlich gute Fortschritte
Er sagte auch, das Projekt mache deshalb so ungewöhnlich gute Fortschritte, weil alle Zuständigen und Verantwortlichen Hand in Hand arbeiten, Stadtverwaltung und Kindergartenleitung eingeschlossen. Das erlebe man nicht auf allen Baustellen.
Alexander Schülzle, Leiter des Kinder- und Familienzentrums, bedankte sich seinerseits und zollte der Baufirma Rupp seine Hochachtung für die professionelle und zügige Arbeit, die sie leiste. Die Kinder, erzählte er, seien sehr interessiert. Für sie wurden Gucklöcher im Bauzaun eingerichtet, der die Baustelle vom bestehenden Haus trennt. Dort können sie beobachten, was vor sich geht. Jürgen Rupp meinte dazu, man habe bereits daran gedacht, eine Besichtigung oder eine kleine Aktion gemeinsam mit den Kleinen zu veranstalten.
Der Anbau, erwähnte wiederum Schülzle abschließend, werde dringend gebraucht. Die Einrichtung platze aus den Nähten. Um Kinder und Kleinkinder unterzubringen und angemessen betreuen zu können, habe der Platz nicht mehr ausgereicht. In kommenden Jahren rechne man mit bis zu 130 Schützlingen.
Ein Sekt auf die Zukunft
Der Grundstein wurde gesetzt, dann stieß man mit einem Glas Sekt auf das weitere Gelingen an. Anwesend waren bei dem Termin neben den erwähnten Personen Erzieherinnen, CDU-Stadtrat Josef Pfister als stellvertretender Bürgermeister, und AfD-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Manuel Kraus.