Weltrekord bei den Ferienspielen?
: Haigerlocher Kinder spielen, basteln und stechen in See

Bei den Haigerlocher Ferienspielen 2025 basteln die Kinder unter anderem Piratenschiffe und Säbel, gehen auf Schatzsuche – und versuchen sich an einem Weltrekord.
Von
Max Bäurle
Oberndorf
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Die Gruppe „Abenteuer unter dem Meer“ hat während der Haigerlocher Ferienspiele Säbel gebastelt.

Max Bäurle

Ein buntes, abwechslungsreiches Programm wartete auch in diesem Jahr auf die jungen Teilnehmer an den Ferienspielen in Haigerloch, die unter dem Motto „Haigerloch steht Kopf – alle an Bord“ stehen.

Bei der Eröffnung am Montag wurden die Kinder auf diverse Gruppen verteilt, mit denen sich dann in Verlaufe der Ferienspielwoche die ehrenamtlichen Teamer, also die Leiter, befassten.

Wasserschlacht mit Glitzerschleim und „Haifischkumpels“ auf Schatzsuche

„Die Schatzsucher“ bastelten aus Loombändern und Garn Armbänder, Halsketten und Strähnen für die Haare. Zudem stellten sie glibberigen Slime mit Glitzer oder Schwammbomben für eine Wasserschlacht her.

„Die Haifischkumpels“ begaben sich auf Schatzsuche, erklommen den Römerturm, um ganz oben dem Glockenläuten zu lauschen und Papierflieger herab zu werfen, befassten sich mit dem Herstellen von Jonglierbällen mit Sand und Luftballons oder einem Geschicklichkeits-Spielzeug, bestehend aus einem Becher, einer Schnur und einer Kugel und schauten einen Animationsfilm an.

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Auch akrobatische Wasserpiraten gab es an den Haigerlocher Gestaden

„Die Goldzahngang“ bastelte ein Piratenschiff und eine Meerjungfraueninsel, dabei kamen Papier, Stöcke zum Stabilisieren, Scheren und Kleber zum Einsatz, jeweils als Requisiten und Kulissen für die Theateraufführung am Freitag.

Dazu gesellte sich bei dieser Gruppe eine Olympiade für die weiblichen Teilnehmer, unter anderem mit Eierlaufen, Sackhüpfen, Seilspringen und Dosenwerfen, am Ende gab es Medaillen für alle, die Jungs aus dieser Gruppe spielten Fußball, Verstecken, Völkerball oder Volleyball.

Auch für „Die Tiefseetiger“, „Die Schatten der See“ und „Die Klabautermänner“ warteten im Verlaufe der Woche unter anderem Ballspiele wie Brennball. „Die Wasserpiraten“ und „Die Seesternmatrosen“ hatten ihre Freude am Bemalen von Bällen und guckten den Animationsfilm „Sing“, teils waren einige „Wasserpiraten“ auch draußen aktiv und zeigten ihr Geschick bei Turnübungen.

Keine Wasserpistole? Kein Problem – die Kinder basteln einfach selbst welche

Für „die Wellenreiter“ war es eine Gaudi, beim lustigen Spiel „Flatterball“ mitzumachen, hier erhielt der Sieger des jeweiligen Durchgangs eine Packung Gummibärchen. Die Wellenreiter stellten zudem Wasserpistolen aus Plastikflaschen, Sprühaufsätzen von Reinigungsmitteln, Stickern und Heißklebern her.

Bei den „Nimmerlandspiraten“ drehte sich vieles um eine Schatzsuche oder auch die beliebte Flaschenpost, hierfür wurden Flaschen bemalt und Briefe geschrieben, die in die Flaschen kamen.

Knacken die Kinder den Weltrekord im Loombandbasteln?

Die Gruppe „Wellenzauber“ setzte sich mit diversen Challenges auseinander. Dabei galt es, jeweils in dreißig Minuten eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Hier waren die Mitglieder teils gut gefordert, die aber im Verlaufe der Ferienspielwoche auch Schatzkisten anmalten und mit Glitzersteinen verzierten.

Die Gruppe „Abenteuer unter dem Meer“ guckte passender weise den Film „Findet Nemo“ oder stellte Piratenschwerter her. Einige Teilnehmer an den Ferienspielen hatten sich zum Ziel gesetzt, den Weltrekord im Loombandbasteln zu knacken, der bei Kindern aktuell noch bei 2000 Metern Länge steht.