Weinfest in Rangendingen
: Sommervergnügen mit edlen Tropfen und Musik

Mit zwei neuen Weinsorten vom Bodensee ging am Wochenende das Weinfest der Mönchsgrabenhexen in seine dritte Runde. Das lockere Treffen mitten in der Urlaubszeit erfreut sich wachsender Beliebtheit in der Bevölkerung – nicht nur bei den Rangendingern.
Von
Angela Baum
Oberndorf
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Beste Stimmung herrschte auf dem inzwischen dritten Weinfest der Rangendinger Mönchsgrabenhexen.

Baum/Angela Baum

Viele Gäste ließen sich den Blanc de Noir und den Kerner von der Reichenau munden. André Schneider als erster Vorsitzender der Rangendinger Mönchsgrabenhexen freute sich, dass das Weinfest von Jahr zu Jahr größere Kreise zieht – heuer wurden etwa 2000 Flaschen Wein von einem Winzer auf der Reichenau geordert. „Wir wollen unser Weinfest jetzt jährlich anbieten und organisieren – einfach weil es bei unseren Gästen so gut ankommt“, so der Vereinschef. Der Zuspruch sei im vergangenen Jahr so stark gewesen, dass man bereits in diesem Jahr an eine Neuauflage dachte.

„Wir veranstalten unser Weinfest immer am letzten Wochenende im August, da wir nicht mit dem Hirrlinger Sommerfest kollidieren wollen“, erklärt André Schneider. Der Schwerpunkt liege auf dem Wein – und zwar von der Reichenau. Hierfür fuhr die Vorstandschaft der Mönchsgrabenhexen eigens zur Weinprobe auf die Reichenau zu Winzer Manfred Krämer und verkostete alle Weinsorten, die sie bei ihrem eigenen Weinfest anbieten wollten.

Weine der Insel Reichenau werden vorher verkostet

Vor drei Jahren haben man überlegt, „etwas außerhalb der Fasnet zu machen“, so berichtet Schneider über das Zustandekommen des Rangendinger Weinfestes. Man habe herausgefunden, dass es in früheren Jahren in Rangendingen Weinreben gab; Wein wurde damals auf dem Berg angebaut. Auch das Logo wurde gefunden und übernommen – das Weinfest war geboren.

Auch in Rangendingen wurde einst Wein angebaut

André Schneider ist selbst oft am Bodensee unterwegs, daher fasste man den Wein von der Insel Reichenau ins Auge. Waren es beim Weinfest 2023 noch 1000 Flaschen edlen Weins, sind es heuer 2000. „Die Leute warten auf unser Weinfest und lieben das Weinfestflair mit den Weinlauben“, weiß er. Die Weinlauben kämen „massiv gut an“.

Auch musikalisch macht das Weinfest was her – so musizierten am Samstagabend „s’ Wägele Fahrende Musikanten“ sowie Siggi, der fetzige Musik bot. Am Sonntag dann spielten die „Alten Kameraden“ vom Musikverein Weilstetten und die „Alpenpoppers.“ Auch was Habhaftes zum Wein gab es – am Samstag lockten Wurstsalat, Pfefferbeißer oder Schmalzbrot und am Sonntag gab’s Schnitzel mit Pommes und Salat oder auch Weiße Bratwürste mit Kartoffelsalat. Zehn verschiedene Weinsorten fanden sich im Angebot – vom Muskateller über Müller-Thurgau bis hin zu Grauburgunder, Insel Cuvée oder auch Spätburgunder Auslese.

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