Vandalismus: Nikolausheim in Hausen wird Ziel von Steinewerfern

Vieles, sehr vieles, an dem in die Jahre gekommenen Nikolausheims in Hausen ist sanierungsbedürft. Repararaturbedarf wie der auf dem Bild wäre dagegen nicht nötig. Er wurde durch Vandalismus herbeigeführt.
Matthias Badura- Vandalismus am Nikolausheim in Hausen: Fassade und Eingangsleuchte wurden zerstört.
- Steine oder andere Gegenstände trafen die Außenverkleidung – Platten sind eingeschlagen.
- Polizei meldet verstärkte Kontrollen, Kirchenverwaltung bittet Zeugen um Hinweise.
- Gebäude von 1974 ist sanierungsbedürftig und gehört der Kirchengemeinde.
- Stadt Burladingen zeigte Interesse an Übernahme, Preis wegen Sanierungsbedarf strittig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Hausener Nikolausheim ist zum Zielobjekt geworden. Zerstörungswütige werfen offenbar Steine – oder Gegenstände – auf die Außenverkleidung. Auf jeden Fall sind Teile der Platten eingeschlagen, herausgebrochen und liegen in Scherben am Boden. Auch die Lampe über dem Eingang wurde zertrümmert.
Man kann nur vermuten, dass Kinder oder Jugendliche die Täter waren. Die Zerstörungen wurden angezeigt und die Polizei kündigte verstärkte Kontrollen an. Die Kirchenverwaltung bittet Nachbarn und Passanten, die etwas gesehen haben, oder noch sehen, um Mithilfe. Sie sollten sich melden.
Gebäude ist sanierungsbedürftig
Das Nikolausheim wurde 1974 erbaut und ist inzwischen sanierungsbedürftig. Eigentümer ist die Kirchengemeinde. Es dient als Gemeinde- und Gemeinschaftszentrum für Hausen und Starzeln. In dem Gebäude ist bekanntermaßen auch der katholische Kindergarten St. Nikolaus untergebracht. Der wird wiederum, wie alle katholischen Kindergärten der Stadt, zum allergrößten Teil von der weltlichen Gemeinde finanziert. Der große Saal des Nikolausheims steht örtlichen Vereinen für Proben und Feste zur Verfügung.
Es ist bekannt, dass die Kirche sich landesweit von Liegenschaften trennen will. So fanden in der Vergangenheit Gespräche mit der Stadt Burladingen über das Nikolausheim statt. Die Stadt, so kann man es deuten, wäre nicht abgeneigt, das Gebäude zu übernehmen. Allerdings darf der Preis angesichts des enormen Sanierungsbedarfs nicht allzu hoch liegen. „Ein symbolischer Euro wäre angemessen“, meinte ein Burladinger Gemeinderat hinter vorgehaltener Hand. Wie weit weitere Verhandlungen gediehen sind, ist nicht bekannt.
