Torte im Schachbrettmuster
: Süße Stadtführung in Hechingen folgt den Spuren Preußens

Hohenzollerntorte, Dreispitzhüte, Muffins: Anja Huber und Joachim Schulz führten durch Hechingens preußische Geschichte.
Von
Alexander Kauffmann
Hechingen
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Die preußische Vergangenheit Hechingens war Thema der Stadtführung mit Joachim Schulz (links, stehend) und Anja Huber (rechts).

Die preußische Vergangenheit Hechingens war Thema der Stadtführung mit Joachim Schulz (links, stehend) und Anja Huber (rechts).

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  • Süßer Stadtspaziergang in Hechingen: Fokus auf preußische Spuren der Stadt.
  • Start am Gymnasium Hechingen, Erklärung von Wappen und Hohenzollern-Preußen-Bezug.
  • Drei Stopps mit Gebäck: Hohenzollerntorte, Dreispitzhüte und Muffins mit Bildnis.
  • Stationen u. a. Fürstenstraße, Zollernstraße, Villa Eugenia und Zylinderviertel.
  • Evangelische Kirche als erste der Region – entworfen von Friedrich August Stüler.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Stadt Hechingen hat mit den Stadtführern Anja Huber und Joachim Schulz zu einem „Süßen Stadtspaziergang auf den Spuren Preußens“ eingeladen. Der Rundgang führte zu Orten, an denen die Verbindung der Zollernstadt zu Preußen bis heute sichtbar ist – mit drei süßen Stopps unterwegs.

Los ging es am Gymnasium Hechingen. Dort klärten die Stadtführer die Grundlagen: wie die Hohenzollern überhaupt nach Preußen kamen und wie 1850 die Hohenzollerischen Fürstentümer an Preußen übergingen. Erklärt wurde unter anderem das Wappen über dem Eingangstor.

Passend zu den traditionellen Hausfarben der Dynastie, Schwarz und Weiß, gab es im Schulhof den ersten süßen Halt: eine Hohenzollerntorte mit schwarz-weißem Schachbrettmuster und Himbeerfüllung, dazu Kaffee und Tee.

Zur süßen Stadtführung gehören natürlich die Torten in den preußischen Farben.

Zur süßen Stadtführung gehören natürlich die Hohenzollerntorte mit dem typischen Schachbrettmuster.

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Weiter ging es zu den letzten Lebensstationen des ehemaligen Kronprinzen Wilhelm von Preußen: in die Fürstenstraße, wo er auch starb, und in die Zollernstraße. Vorbei führte der Weg am früheren Staatlichen Forstamt, am Zylinderviertel und an der Villa Eugenia.

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In einem Exkurs ging es um Friedrich den Großen. Er führte Preußen durch Kriege zur europäischen Großmacht, setzte aber auch Reformen durch, etwa die Einführung der Schulpflicht und die Abschaffung der Folter. Seine typische Kopfbedeckung, den Dreispitz, gab es beim zweiten süßen Stopp zum Essen: als gebackene Dreispitzhüte.

In der Evangelischen Kirche erfuhren die Teilnehmer, dass sie die erste Kirche in der Region Hohenzollern ist. Durch den Zuzug preußischer Beamter, Militärangehöriger und Arbeitskräfte war die Zahl der Protestanten im katholisch geprägten Gebiet gewachsen. Entworfen hat die  Kirche der preußische Hofbaurat Friedrich August Stüler, auch Architekt der heutigen Burg Hohenzollern.

Den dritten süßen Stopp gab es auf dem Marktplatz: selbst gebackene Muffins mit einem essbaren Bildnis von Fürstin Eugenie oder Königin Luise. Zum Abschied bekam jeder Teilnehmer eine Flasche „Preußens Pilsener“, mit oder ohne Alkohol.