B27 zwischen Ofterdingen und Bodelshausen gesperrt
: Kolonnen von Autos und Lastern wälzen sich über die Alb

Die einseitige Sperrung der B 27 zwischen Ofterdingen und Bodelshausen beschert den Ortschaften ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.
Von
Matthias Badura
Burladingen-Salmendingen/Ringingen/Killer
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Sperrung Umleitung B 27 Auswirkungen in Killer

Auswirkung der einseitigen B-27-Sperrung zwischen Ofterdingen und Bodelshausen auch in Killer spürbar. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer nehmen offensichtlich statt der offiziellen Umleitung den Weg über die Alb.

SWP
  • Einseitige Sperrung der B 27 Richtung Hechingen zwischen Ofterdingen und Bodelshausen erhöht Verkehr.
  • Viele meiden die Umleitung über Hemmendorf und Dettingen – sie fahren über Mössingen, Thalheim, Alb.
  • In Salmendingen, Ringingen und Killer rollt dichter Durchgangsverkehr, teils mit ortsfremden Fahrern.
  • In Killer verschärfen weitere Baustellen auf der B 27 die Staus, weitere Zufahrten sind ebenfalls gesperrt.
  • Ortsvorsteher kritisieren die Terminplanung als chaotisch und fordern bessere Abstimmung der Behörden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rentner oder Urlaubern, die Unterhaltung haben möchten, sei's empfohlen: Die Ortsdurchfahrten von Salmendingen, Ringingen und Killer sind derzeit richtig „wunderfitzige Plätzle“. Da kann man stundenlang was erleben: Ein Durchfahrtsverkehr wie nie; Auto- und Lasterkennzeichen aus dem ganzen Land sind da zu erschauen, zumal in Stoßzeiten. Hinter den Lenkern sieht man teils Leute, die verunsichert umherblicken: „Bin ich hier noch richtig?“

Wo kommen die plötzlich alle her? Das Rätsel ist schnell gelöst. Die B 27 ist zwischen Ofterdingen und Bodelshausen in Fahrtrichtung Hechingen einseitig voll gesperrt, die offizielle Umleitung läuft über Hemmendorf und Dettingen. Da sagen sich offenbar viele: „Fahr' ich doch lieber bequem über Mössingen, Thalheim und die Alb – und fädle in Killer wieder auf die Bundesstraße ein. Oder fahre, wenn mich mein Weg dahin führt, von Ringingen weiter nach Burladingen.“

Einheimische kennen die Strecke sowieso

Man sieht auf dieser Strecke auch viel mehr Hch- und BL-Kennzeichen als sonst. Das sind offenkundig Einheimische, die kein Leitsystem brauchen und von sich aus auf die Idee kommen, diesen Weg zu nehmen. Die anderen dürften sich am Navy orientieren. Verboten ist das nicht, belastend für die Anwohner schon.

Zeitgleich zweite und dritte Baustelle

In Killer kommt innerorts das Problem einer zweiten Baustelle auf der B 27 dazu (wir berichteten). So staut sich dort der Verkehr wiederum zu Stoßzeiten noch mehr als bisher. Gesperrt ist außerdem noch immer die Verbindung Melchingen/Salmendingen. Desgleichen die Zufahrt von Burladingen nach Stetten. Verwirrend!

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Ortsvorsteher: „Chaos“ und „Vollkatastrophe“

Ortsvorsteher Gerd Schäfer spricht von einem „Chaos“. Er ist vollkommen einverstanden und befürwortet „selbstverständlich“, dass Straßen saniert werden. Klar komme es in der Folge zu Staus, Wartezeiten und Unannehmlichkeiten für Verkehrsteilnehmer ebenso wie für Anwohner. Das müsse man hinnehmen. Aber: „Müssen diese neuen Baustellen zu den bereits bekannten ausgerechnet jetzt eingerichtet werden? Es sollte doch einleuchten, dass das explodiert. Kann man denn das nicht besser terminieren?“ Die „Kommunikation“ unter den Behörden zieht er stark in Zweifel. Schäfer: „Das könnte besser sein.“

Sein Salmendinger Amtskollege Marcel Heimann sieht es genauso: „Es ist irre, was durch Salmendingen durchrollt. Die Planung ist eine Vollkatastrophe. Es muss doch Leute geben, die in Positionen sitzen, wo man überblickt, welche Baustellen gerade laufen. Und so einer Person muss doch auffallen, dass es jetzt mehrere in der Region gibt und alles gleichzeitig stattfindet. Ich verstehe nicht, dass das niemand merkt.“