Spektakulärer Unfall bei Bietenhausen
: Mauer rettet Autofahrer vor Sturz in den Abgrund

Ein spektakulärer Unfall hat sich am späten Freitagnachmittag im Wald zwischen Rangendingen-Bietenhausen und Rottenburg-Wachendorf ereignet. Ein Auto wäre ums Haar in einen Abgrund gestürzt.
Von
Hardy Kromer
Rangendingen-Bietenhausen
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Knapp über dem Abgrund des Dobelgrabens im Wald bei Bietenhausen wurde ein vom Weg abgekommener Opel Meriva von einer Mauer vor dem Sturz in die Tiefe bewahrt.

Knapp über dem Abgrund des Dobelgrabens im Wald bei Bietenhausen wurde ein vom Weg abgekommener Opel Meriva von einer Mauer vor dem Sturz in die Tiefe bewahrt.

Hardy Kromer
  • Auto verunglückte im Wald bei Bietenhausen – Mauer verhinderte Sturz in den Dobelgraben.
  • Opel Meriva kam in einer scharfen, abschüssigen Linkskurve von der Straße ab.
  • Wagen schanzte über Leitplanke und blieb schräg an einer Betonmauer eines Schachtbauwerks hängen.
  • Zwei Insassen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht; Ausmaß der Verletzungen unbekannt.
  • Feuerwehr sicherte Fahrzeug und Einsatzstelle, verhinderte Umweltschäden; Ursache und Schaden offen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Freitagnachmittag gegen 16.35 Uhr im Wald beim Steinbruch von Bietenhausen im Zollernalbkreis ereignet hat. Es hätte aber viel schlimmer kommen können. „Beinahe wäre das Auto ganz tief in den Abgrund gestürzt“, sagte Christopher Birkle, Kommandant und Einsatzleiter bei der Rangendinger Feuerwehr.

Von einer Betonmauer ausgebremst

Was war passiert? Tief im Wald, oberhalb von Steinbruch und Schotterwerk Bietenhausen, war ein mit zwei Personen besetzter Opel Meriva auf der Gemeindeverbindungsstraße von Wachendorf in Richtung Bietenhausen unterwegs. In einer scharfen, abschüssigen Linkskurve kam das Auto nach rechts von der Straße ab, schanzte über die Leitplanke und wurde in empfindlicher Schräglage von einer Betonmauer ausgebremst. Diese gehört zu einem Schachtbauwerk der Wasserversorgung. Ohne diese Mauer wäre der Kleinwagen vermutlich 40 oder 50 Meter tief in den darunterliegenden Dobelgraben gestürzt.

Rangendinger Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle und das Unfallauto in seiner prekären Lage.

Rangendinger Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle und das Unfallauto in seiner prekären Lage über dem Abgrund.

Hardy Kromer

So konnten beide Fahrzeuginsassen vom Rettungsdienst befreit und mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Rangendinger Feuerwehr war mit sechs Einsatzfahrzeugen und 26 Kräften vor Ort, um das Auto vor dem Absturz zu bewahren, die Unfallstelle zu sichern und auch dafür zu sorgen, dass kein Öl und kein Sprit in das Schachtbauwerk der Wasserversorgung gelangten.

Auch Feuerwehrleute aus Hechingen und dem benachbarten Hirrlingen waren zur Unfallstelle geeilt, konnten aber schnell wieder kehrt machen. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens und die genaue Unfallursache war an der Unfallstelle noch nichts zu erfahren.