Sommerfest des SV Gruol
: „5 gegen Willy“ holt sich den Sieg beim Elfmeterturnier

Spannende Duelle waren beim Elfmeterturnier geboten, das der SV Gruol im Rahmen seines Sommerfestes veranstaltet hat. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Heimathelden“.
Von
Max Bäurle
Oberndorf
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Das Team „5 gegen Willy“ siegte beim Elfmeterturnier, welches der Sportverein Gruol zu seinem Sommerfest veranstaltet hat.

Max Bäurle

Das Team „5 gegen Willy“ siegte beim Elfmeterturnier im Rahmen des Sommerfestes des SV Gruol am Samstag rund um das Sportgelände. Im Finale setzte sich das Team mit Akteuren aus der ersten Mannschaft des SVG gegen die Oberliga-Spieler des FC Holzhausen mit 4:2 durch.

Etwas vorschnell hatten sich diese den Namen „Turniersieger“ gegeben – durften sich aber als „Turniersieger der Herzen“ bezeichnen lassen, da sie es sich nicht nehmen ließen, direkt nach dem Landespokalspiel in Empfingen, das sie mit 5:1 für sich entschieden hatten, nach Gruol zum Elfmeterturnier zu fahren.

34 Teams spielten auf dem Gruoler Sportgelände um den Sieg

Auf dem dritten Rang landete das Team „Schmerzgebirge Aua“ – statt „Erzgebirge Aue“ – mit Spielern des SV Gruol und des FC Grosselfingen, das im „kleinen Finale“ die Jugendtrainer des Sportvereins Gruol, die sich „Bomber“ nannten, ebenfalls mit 4:2 besiegte. Die genannten vier Mannschaften freuten sich später bei der Siegerehrung im Festzelt über Geldpreise.

Insgesamt waren sage und schreibe 34 Teams an den Start gegangen, darunter auch Mannschaften mit jungen Teilnehmern, wie „QDH“ mit C-Jugendlichen der SGM „Eyachtal“ oder gemischte Teams, zudem beteiligten sich auch sechs Frauenmannschaften an dem großen Event, die mit Sekt belohnt wurden.

Es waren dies unter anderem die „Tanzgarde Heiligenzimmern“, das Team „Bonzo“, ebenfalls mit Damen von der Tanzgarde aus Heiligenzimmern, „Torschusspanik Deluxe“ und die „Treff Nixen“.

Zu den Mannschaften aus Gruol respektive der Raumschaft Haigerloch gesellten sich auch Teilnehmer aus Erzingen oder Balingen und wie erwähnt Holzhausen und Grosselfingen.

Lustige Teamnamen – aber spannende Duelle in den Spielrunden

Gespielt wurde zunächst in sechs Gruppen um den Einzug ins Achtelfinale – mit teils richtig engen Duellen - und in diesem dann um die Qualifikation fürs Viertelfinale. Hier bezwang „Schmerzgebirge Aua“ die „Flaschner“ mit 3:2, „5 gegen Willy“ schlug „Vollsuff“ mit 4:2, die so genannten „Turniersieger“ behielten gegen „QDH“ mit 4:3 die Oberhand, und die „Bomber“ warfen den „Ausschuss“ durch ein 3:2 aus dem Turnier.

Im Halbfinale beendete „5 gegen Willy“ durch das 5:3 den Traum vom Gewinn des Events von „Schmerzgebirge Aua“, und die so genannten „Turniersieger“ ließen beim 3:0 den „Bombern“ keine Chance.

Die „Heimathelden“ lassen musikalisch „schöne Maiden“ durch das Festzelt tanzen

Am Abend heizten die „Heimathelden“ im Festzelt bei der tollen Polka-Party den Gästen im sehr gut gefüllten Festzelt mit zum Teil richtig schwungvollen und zünftigen Stücken ein.

Die „Heimathelden“ brachten am Abend Stimmung ins Festzelt.

Foto: Max Bäurle

Das Quintett, dessen Mitglieder in Krachledernen teils auch im Publikum aufspielten, ließ „Rosamunde“, die „Schützenliesl“ und eine „Schöne Maid“ durchs Zelt „tanzen“, betonte „Es ist schön, ein Musikant zu sein“ und begeisterte mit der „Grazer Jubiläums-Polka“.

Teils wurde mit, teils ohne Gesang agiert – der Oldie „Something Stupid“ etwa erklang in einer Instrumentalversion. Im Zelt und auch draußen am Weizenstand herrschte eine gute Stimmung, das Publikum ging und sang bei den Titeln der „Heimathelden“ immer wieder mit.

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