Sichelhenkelfest in Gruol
: Drei Tage lang haben die Gäste gefeiert und getanzt

Der Musikverein Gruol wartete bei seinem Sichelhenkefest von Freitag bis Sonntag wieder mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm auf.
Von
Max Bäurle
Oberndorf
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Einen musikalisch explosiven Auftakt zum Sichelhenkelfest in Gruol legte die Albstädter Band „No Change“ hin – unter anderem mit einigen Kostümwechseln verbunden.

Bäurle

Ob im Zelt oder auf dem Festplatz: Auf dem Sichelhenkelfest des Musikvereins Gruol herrschte teils richtig gute Stimmung.

Bei dem einen oder anderen leckeren Getränk kamen die Gäste untereinander ins plaudern – und auch vom Essensangebot machten die Besucher nur zu gerne Gebrauch. Los ging´s am Freitagabend mit dem explosiven Auftritt der Albstädter Partyband „No Change“ und einer teils fulminanten Show.

Im fliegenden Wechsel ändern „No Change“ ihre Lieder und Kostüme

„No Change“ heißt eigentlich „kein Wechsel“ – trotzdem wurden nicht nur die Musikstile in beinahe atemberaubender Geschwindigkeit gewechselt, sondern auch die Kostüme.

Beim ABBA-Medley waren die Akteure auf der Bühne ähnlich wie die Mitglieder der schwedischen Pop-Legende in glitzernde Kostüme gehüllt, bei den Rocksongs dominierte unter anderem der fetzige Jeans-Look, und bei „Pokerface“ trat die Sängerin der Band als Lady Gaga-Double in Erscheinung. Auch sonst passte man sich auf der Bühne optisch häufig den entsprechenden Songs oder musikalischen Genres an.

Musikalische Akzente setzte jede Gruppe bei ihrem Auftritt in Gruol

Nach einer gewissen Zeit hatte die Band bereits einen „Hangover“ („Kater“), und auch bei „Hey Jude“, „Purple Rain“ und „YMCA“ durfte nach Herzenslust mitgesungen werden.

Im Verlauf des Auftritts trauten sich immer mehr Gäste vor die Bühne, die Arme gingen immer wieder nach oben, und es wurde im Publikum gesungen und geklatscht, teils sogar begeistert getanzt. Sprühfontänen und tolle Animationen im Bühnenhintergrund sowie die Lichtshow reicherten den Auftritt an. Auch in der Hirsch-Lounge hielt man sich gerne auf und genoss Obstbrände und Liköre.

Für den krönenden Abschluss sorgt der MV Trillfingen

Am Samstag wurde das Fest mit dem gut besuchten Dämmerschoppen und am Abend dem Auftritt von „Karaboom“ fortgesetzt, wobei das Quartett um Sängerin Katja Boss nicht nur mit Coversongs a la „I´m Still Standing“ von Elton John und „The Look“ von Roxette Akzente setzte, sondern auch eigene Titel wie das teils melancholische, teils optimistische „Life Goes On“, das peppige „Do You Believe In Angels“ oder das schnellere, neuere „Rollercoaster“ präsentierte.

Am Sonntag spielten fünf Blasmusikorchester rund um den Frühschoppen, den Mittagstisch und rund um die Kaffeezeit auf, darunter am Vormittag die Zollernalbmusikanten.

Diese unterhielten nicht nur mit Polkas wie „Ein neuer Tag“, Gesang hier Ursel und Uli, sondern auch mit einem Medley der Schlagersängerin Connie Francis. Der MV aus Trillfingen war für den krönenden Abschluss zuständig. Ein Karussell und von Jahrmärkten her bekannte Stände außerhalb des Festzeltes rundeten das Event ab.

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