Schiedsrichterchor Zollernalb: Herrliche Ausblicke und ein Festgottesdienst

Die Sänger des Schiedsrichterchors Zollernalb mit ihren Angehörigen und Gästen vor dem St. Prokulus-Kirchlein in Naturns
Schiedsrichterchor ZollernalbVon einer viertägigen Konzertreise in Südtirol sind die Sänger des Schiedsrichterchores Zollernalb jüngst zurückgekehrt. Begleitet von Angehörigen und Gästen, waren sie auf einer erlebnisreichen Tour durch den Vinschgau, der Heimat des Vorsitzenden Erich Wellenzohn.
Der Besuch des berühmten „Prokulus-Kirchleins“ und des Museums war ein erstes Highlight der Reise. St. Prokulus ist ein kunsthistorisches Kleinod der Frühromantik und mit seinen frühmittelalterlichen Fresken einzigartig im Alpenraum. Die berühmteste Figur der Fresken ist der „Schaukler“, eine Szene, welche die Flucht des Hl. Paulus aus Damaskus darstellt.
Ein Gasthof, der zum Gesamtkunstwerk ausgebaut wird
Eine Kirchenführung mit Ingrid Rosa vermittelte den Sängern die Geschichte des Bauwerks, diese bedankten sich mit dem Lied „Tebe moem“. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der „Tarscher Alm“.
Am nächsten Tag fuhr die Gruppe zum Gasthof Birkenwald. Wer Lust hatte und gut zu Fuß war, nahm den Wanderweg, vorbei an einem bekannten Wasserfall, um zum Dusterhof wandern.
Die restliche Gruppe begab sich auf direktem Wege dorthin. Seit zwölf Jahren arbeitet der Besitzer des 1050 Meter hochgelegenen Hofes am Ausbau des Anwesens zu einem Gesamtkunstwerk. Am Nachmittag wurde noch Meran besucht.
Schiedsrichterchor Zollernalb gestaltet Festgottesdienst mit
Tag Drei stand ganz im Zeichen des Benefizkonzertes für die Pfarrkirche St. Martin in Tschars, das im Josef Maschler-Haus, dem Kulturzentrum von Tschars, stattfand. Organisiert hat das Konzert der Kultur-und Bildungsausschuss Kastebell-Tschars.
Unter den Konzertbesuchern war auch Dekan Christoph Wiesler, der am vierten und letzten Reisetag in Galsaun die Heilige Messe zum Kirchenpatrozinium – den Galsauner Kirchtag – zelebrierte. Mit mehreren geistlichen Chorwerken haben die Sänger den Festgottesdienst gestaltet.
Die Festmesse fand im voll besetzten Feuerwehrhaus Galsaun statt. Die örtliche Bezirksfeuerwehr richtete den Festtag aus und zu Beginn begrüßte Feuerwehrkommandant Georg Tappeiner die vielen Besucher, teils in Südtiroler Tracht, auch die Sänger und Gäste aus dem Zollernalbkreis.
Zum Mittagessen waren die Sänger mit Angehörigen eingeladen und Kommandant Tappeiner bedankte sich für den Besuch des Chores, die musikalische Gestaltung des Festtages und lud zum Wiederkommen ein. Mit fröhlichen Liedern verabschiedete sich der Chor und machte sich auf die Heimreise.