Rock für die 14 in Jungingen: Harter Rock für krebskranke Kinder: Zwei Mal volles Haus in der Festhalle

Seit einigen Jahren eine feste Größe im Hardrock-Universum ist die Band "Black & Dmned“. Gespielt wird sogenannter Powermetal. Sie haben dem Samstagabend beim Rock für die 14 eine bemerkenswerte Note gegeben.
Uwe Fechner- Benefizfestival „Rock für die 14“ füllte an zwei Abenden die Junginger Festhalle.
- Alle Bands und Helfer verzichteten auf Gagen zugunsten der Kinderonkologie Tübingen, Station 14.
- Agent Orange, Night Prowler und Rockmeister spielten am ersten Abend vor über 800 Besuchern.
- Hell Raiser, Black & Damned und No Way prägten den zweiten Abend mit Powermetal und Coverrock.
- Organisator Oliver Scheppner dankte Unterstützern – Planungen für das Jahr 2027 laufen bereits.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit guten und alten Bekannten als Opener kann man nichts falsch machen: Die in Bisingen gegründete Band „Agent Orange“ in der gut gefüllten Festhalle den ersten Rockabend mit Titeln aus ihrer langjährigen Geschichte. Frontmann Udo und seine Mitstreiter Stefan Barth, Armin Pflumm, Martin „Don“ Arnold und Peter Barthold sind seit der ersten Veranstaltung zugunsten der Tübinger Kinderonkologie immer wieder voller Energie dabei.
Alle Bands treten ohne Gage auf
Wie schon immer, seitdem die Förderveranstaltung aus der Taufe gehoben wurde, verzichten alle Akteure, die das zweitägige Rockspektakel auf, hinter und neben der Bühne möglich machen, zugunsten des Fördervereins auf ihre Gage. Die Helfer arbeiten ebenfalls gratis.
In der kurzen Umbaupause nach „Agent Orange“ begrüßte der Festivalgründer, Eventmanager Oliver Scheppner, die Fans und bedankte sich im Namen aller an Organisation und Umsetzung der Veranstaltung Beteiligten für die großartige und unbürokratische Hilfe durch die Gemeinde, die vielen Helferstunden durch Vereine und Unterstützer und die finanziellen Zuwendungen durch oft anonym bleibende Spender. In kurzen, aber eindrücklichen Worten stellte Scheppner den Förderverein und die Situation an der Kinderkrebsklinik und insbesondere auf der Station 14 der Kinderonkologie Tübingen dar. Mit den erwirtschafteten Geldern der letzten Jahre, in Summe ein niedriger sechsstelliger Eurobetrag, sind viele Dinge zur Erleichterung des Klinikalltags realisiert worden.
Es folgte die AC/DC-Tribute-Band „Night Prowler“, die unter anderem feststellte, dass Rock'n'Roll keine Lärmvermutzung ist. Die fünf Profimusiker boten eine äußerst unterhaltsame Show und einen Sound, der verblüffend nah am Original war. Entsprechend heiß ging es her in der mit über 800 Besuchern gut gefüllten Junginger Halle.
Helferverein von Rock für die 14 hat alles im Griff
Der Helferverein von Rock für die 14 hatte sich gut mit Getränken und Snacks auf den Abend vorbereitet. Unterstützt von Vereinen und Freunden, von Feuerwehr und Security wurden die Gäste aufs Beste versorgt. Den Abend beschloss bis weit nach Mitternacht die Coverband „Rockmeister“ mit einer bunten Mischung aus Klassikern.

Seit Jahrzehnten ist "Agent Orange" eine stabile Größe im Hardrock-Leben des Südwestens. In Jungingen sind sie von Anfang an immer wieder mit dabei.
Uwe FechnerAm zweiten Abend übernahm eine Newcomerband aus Göppingen den Auftakt. Die fünf Musikerinnen und Musiker der „Hell Raiser“ waren kurzfristig eingesprungen. Erst seit etwas über einem Jahr ist das Quintett beisammen. Ihr Anspruch liegt hörbar auf höchstem Niveau. Mit ihrem Auftritt haben sie sicher viele neue Fans gefunden.
Brachiale Riff und eingängiger Gesang
Danb einiger Alben schon seit etlichen Jahren eine feste Größe ist „Black & Damned“ mit Powermetal. Mit einer guten Show zur Musik boten die fünf Profimusiker eine Mischung aus melodischem Powermetal und düsteren Klängen. Brachiale Gitarrenriffs, intensive Rhythmen, kombiniert mit eingängigen Gesangslinien, entwickelten viel Kraft und Emotionen.
Scheppner und Simmendinger danken als Duo
In der Umbaupause für die Coverband „No Way“, die als „Top-Rausschmeißer“ des 10. Rock für die 14 das Programm beschließen sollte, dankten Oliver Scheppner und der Junginger Bürgermeister Oliver Simmendinger nochmals allen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben. Vertreter der Kinderkrebsstation 14 in Tübingen richteten ebenfalls Worte des Dankes und des großen Respekts an alle Zuhörer.
Als Coverband sind „No Way“ eine echte Urgewalt mit Wurzeln auf der Sonnenbühler Alb. Dort haben sie sich längst zu Publikumsmagneten entwickelt, die kompromisslos abliefern. Mit brachialen Riffs, donnerndem Schlagzeug und einer mitreißenden Show sorgten die spielfreudigen Musiker dafür, dass zum Abschluss des diesjährigen Rock für die 14 die Junginger Festhalle bis zum letzten Akkord bebte.
Nach dem Rock für die 14 ist schon wieder vor dem nächsten Benefiz
Oliver Scheppners Team ist bereits an den ersten Planungen und Vorbereitungen für das Jahr 2027. Wieder freuen sich die Organisatoren auf die Unterstützung und Hilfe von Vereinen und Institutionen des Killertals und der Gemeinde Jungingen. Wem die Zeit bis dahin zu lange er-scheint, und wer gerne noch vor Ablauf des Jahres eine weitere Rockveranstaltung in der Junginger Halle besuchen möchte, der sei schon jetzt auf das Mitte Dezember stattfindende „Rock im Killertal“ hingewiesen.
