Hohenzollerischer Geschichtsverein
: Historiker haben einen neuen Vorsitzenden

Der Hohenzollerische Geschichtsverein hat bei der Hauptversammlung das Vorstandsteam neu gewählt – mit diesen Ergebnissen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Eine in etlichen Positionen erneuerte Vorstandschaft war das Ergebnis der Vorstands- und Beiratswahlen bei der Mitgliederversammlung des Hohenzollerischen Geschichtsvereins, die bereits im Oktober im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen stattgefunden hat.

Der langjährige Vorsitzende Dr. Volker Trugenberger und der langjährige Schatzmeister Wolfgang Wenzel wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Erinnerung an Robert Frank

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Volker Trugenberger folgte die Totenehrung. Erinnert wurde unter anderem an den im Februar 2025 verstorbenen Robert Frank, der seit 1997 Beiratsmitglied war, und von 2003 bis 2024 als Schriftleiter für die Redaktion der „Hohenzollerischen Heimat“ verantwortlich zeichnete.

Neun Vorträge

In seinem Tätigkeitsbericht gab der Vorsitzende einen Überblick über die Veranstaltungen und die Publikationen des Hohenzollerischen Geschichtsvereins. Neun Vorträge haben seit der letzten Mitgliederversammlung in Hechingen und Sigmaringen stattgefunden, unter anderem ein Vortrag von Dr. Casimir Bumiller zum Bauernkrieg.

Die Publikationsorgane des Geschichtsvereins sind die in den letzten Jahren als Jahres-Doppelband erschienene Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte und die Hohenzollerische Heimat, der Bezug der beiden ist im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Wieder ein Doppelband

Der Doppelband 2023/24 der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte erschien Ende 2024, der nächste Band ist wiederum als Doppelband geplant und soll 2026 erscheinen. Der Vorsitzende dankte Dr. Andreas Zekorn für die Zusammenarbeit bei der Schriftleitung. Die Hohenzollerische Heimat ist pünktlich vierteljährlich erschienen, Schriftleiter ist Uwe Hager.

Keine erneute Kandidatur

Sodann standen Wahlen an, die Vorstandsmitglieder und ein Teil der Mitglieder des Beirates werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Im Beirat sind zudem einige Mitglieder kraft ihres Amtes tätig.

Sowohl der Vorsitzende Dr. Volker Trugenberger als auch der Schatzmeister Wolfgang Wenzel hatten im Vorfeld erklärt, das Amt angesichts der langjährigen Tätigkeit und des begonnenen Ruhestandes nicht mehr fortführen zu wollen. Ebenfalls im Vorfeld hatten sich glücklicherweise Kandidaten für die freiwerdenden Ämter gefunden, weitere Bewerber gab es nicht.

Wahlergebnisse

Sämtliche Wahlen fielen, teils mit Enthaltung der Betroffenen, einstimmig aus. Zum neuen Vorsitzenden wurde Georg Loges aus Hettingen gewählt, bisher als Schriftführer tätig. Zum neuen Schriftführer gewählt wurde das bisherige Beiratsmitglied Helmut Eisler aus Hörschwag, zum neuen Schatzmeister Oliver Grudke aus Hausen im Killertal. Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Jauch wurde wiedergewählt, ebenso die Rechnungsprüfer Franz Vees und Peter Westhauser.

Für den Beirat des Vorstandes wiedergewählt wurden Otto Bogenschütz (Vertreter Raum Hechingen), David Hendel (Hohenzollerisches Landesmuseum) und Dr. Andreas Zekorn (Schriftleitung Zeitschrift für hohenzollerische Geschichte. Neu in den Beirat gewählt wurden Uwe Hager (Schriftleitung Hohenzollerische Heimat) und Wolfgang Wenzel (Raum Sigmaringen).

Kraft ihres Amtes sind zudem Dr. Uwe Folwarczny (Kreisarchivar Zollernalbkreis), Annette Hähnel (Fürstliche Hohenzollernsche Sammlungen und Hofbibliothek), Vera Hollfelder (Kultur und Archiv Kreis Sigmaringen), Christoph Schlemmer (Leiter Staatsarchiv Sigmaringen) und Rolf Vogt (Leiter Hohenzollerische Heimatbücherei) Mitglieder im Beirat.

Zwei neue Ehrenmitglieder

Anschließend übernahm der neue Vorsitzende Georg Loges die Versammlungsleitung und würdigte die Verdienste von Dr. Volker Trugenberger, der 16 Jahre lang den Verein leitete, und von Wolfgang Wenzel, der 20 Jahre lang für die Finanzen verantwortlich war. Auf Antrag aus den Reihen der Mitglieder wurden beide zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt, die entsprechenden Abstimmungen fielen ebenfalls einstimmig aus.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand ein spannender und gut besuchter öffentlicher Vortrag des Historikers Felix Hild statt mit dem Titel „Unverzichtbare Minderheit? – Die Juden und der Hechinger Hof unter Fürst Joseph Friedrich Wilhelm (1750–1798)“.

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