Nach Großbrand bei Grosselfingen: Existenz zerstört – aber „Ihr seid nicht allein“

Auch zwei Tage nach der Brandkatastrophe ist die Feuerwehr auf dem Hof der Familie Beck noch vor Ort.
Alexander Kauffmann- Großbrand auf dem Hof der Familie Beck zerstörte Futterlager, Ställe und Maschinen.
- Über 400 Tiere starben, der Schaden an Gebäuden und Technik geht in die Millionen.
- Freund Michael Pyka startete eine GoFundMe-Kampagne für Futter, Ersatz und Wiederaufbau.
- Zusätzlich steht eine Spendenkasse in seiner Praxis, Geld geht direkt an die Familie.
- Pyka dankt Helfern – kritisiert aber zahlreiche Gaffer, die die Arbeit behinderten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch am Tag der großen Brandkatastrophe auf dem Hof der Familie Beck hat Michael Pyka, ein Freund der Familie, gebürtiger Weilheimer und in Bisingen mit einer Physiotherapiepraxis ansässig, eine GoFundMe-Spendenkampagne gestartet.
Denn mit dem Großbrand, so schreibt er in seinem Aufruf, seien „mehrere Existenzen in Mitleidenschaft“ gezogen worden. Was über Generationen aufgebaut wurde, sei in wenigen Minuten in Flammen aufgegangen – das Futterlager und diverse Ställe. Über 400 Tiere seien dem Brand zum Opfer gefallen. Der Schaden an Maschinen und Gebäuden gehe in die Millionen.
Unermesslicher Verlust
Was bleibe, sei nicht nur der materielle Schaden, sondern auch der „Verlust an Erinnerungen, Sicherheit und Alltag“. Der Hof sei ein Ort, der für die Familie nicht nur Arbeit, sondern auch Lebensinhalt und Gemeinschaft bedeute. Umso schwerer treffe sie die Katastrophe.
Futter für die Tiere
Mit seinem Spendenaufruf wolle er, Michael Pyka, helfen, eine direkte Futterversorgung zu sichern, Maschinen und dringend benötigte Dinge zu ersetzen, den Wiederaufbau des Hofs zu ermöglichen und „der Familie in dieser schweren Zeit Hoffnung zu schenken“. Jede Spende helfe, egal wie groß oder klein. Michael Pyka: „Lasst uns zusammenhalten und der Familie Beck zeigen, dass sie nicht allein dasteht.“
Neben dem Spendenaufruf hat der Freund der Familie außerdem eine Spendenkasse in seinen Praxisräumen aufgestellt. Auch was seine Patientinnen und Patienten dort hineinwerfen, „landet 1:1 bei der Familie Beck“, versichert er.
Dank an alle Helfer
Einen Dank richtet der Initiator der GoFundMe-Kampagne darüber hinaus an „jeden einzelnen Feuerwehrmann, Polizist, Nachbarn, DRK, Freunde, Bekannte und vor allem an jeden einzelnen Bauern, die ihre Güllefässer kurzerhand zur Löschwasserunterstützung bereitgestellt haben und selbst gefahren sind.“ Damit hätten sie gezeigt, „was Zusammenhalt wirklich bedeutet“.
„Schrecklich, diese Gaffer“
In diesem Zusammenhang kritisiert Michael Pyka ausdrücklich die große Zahl an „Gaffern“ am Samstagnachmittag am Unglücksort. In einer Größenordnung wie beim Weilheimer Bergfest hätten diese sich um den in Flammen stehenden Hof postiert – und dabei auch noch die Helferinnen und Helfer behindert. „Ganz schrecklich!“
