Ferienspiele Rangendingen: „Rangdengcity“ feiert großes Dorffest

Am Ende der Ferienspiele stand ein Dorffest mit ganz viel Spiel, Sport und Spaß. Daran hatten nicht nur die Kleinen, sondern auch die Eltern große Freude.
Klaus Stifel- Ferienspiele „Rangdengcity“ endeten mit Dorffest im Schulhof der alten Schule.
- Fünf Tage lebten Kinder im „Feriendorf“ mit Kaufhaus, Bank, Werkstätten und Ateliers.
- 150 Kinder und 29 Betreuer aus Rangendingen, Bietenhausen und Höfendorf machten mit.
- Kinder gründeten eigene Gewerbe, verkauften Produkte im Kaufhaus, Währung hieß Rangel.
- Abschluss mit Showtänzen und Zauberer – kleine Sachbeschädigungen trübten kurz die Freude.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fünf Tage lang hatte sich das Gelände rund um die alte Schule in Rangendingen in ein quirliges Feriendorf verwandelt. In der vergangenen Woche lebten, spielten und arbeiteten die Kinder in ihrer eigenen Stadt – ausgestattet mit Kaufhaus, Arbeitsamt, Bank, Werkstätten und kreativen Ateliers. Am Ende stand die große Abschlussfeier in Form eines Dorffestes im Schulhof, die eindrucksvoll zeigte, wie viel Begeisterung und Fantasie in dieser besonderen Woche steckten.
Wie Kinder „ticken“
150 Kinder waren Teil der Ferienspielwoche – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie beliebt „Rangdengcity“ inzwischen ist. Unter der Anleitung von 29 Betreuerinnen und Betreuern aus Rangendingen, Bietenhausen und Höfendorf wurde gebastelt, gewerkelt, gebacken, gespielt und zusammen Sport gemacht. Für viele der jungen Helfer war es eine wertvolle Erfahrung. „Mit Kindern zu arbeiten, das hat mir richtig Spaß gemacht. Dadurch lernt man, wie Kinder ticken“, erklärt Lewin Schairer, der die Sportangebote beaufsichtigte und diese mit viel Engagement leitete.
Auch die beiden Organisatorinnen vom Rangendinger Jugendbüro, Ann Katrin und Jennifer Schilling, blickten zufrieden auf die Woche zurück. Die Kinder seien die ganze Zeit über „sehr kreativ“ gewesen, betonte Ann Katrin Schilling. Genau diese Eigeninitiative mache den besonderen Charakter der Rangendinger Ferienspielwoche aus.
Kreativ und voller Tatendrang
Überraschend viele Kinder, so Jennifer Schilling, hatten beim Arbeitsamt eigene Gewerbe angemeldet – kleine Dienstleistungen, kreative Angebote oder Mini-Unternehmen, die das Dorfleben bereicherten. Für große Augen sorgte die versprochene Überraschung am Mittwoch: Ein Zauberer, der mit seinen Tricks und humorvollen Einlagen Kinder begeisterte. Im Kaufhaus herrschte am letzten Tag der Ferienspiele großer Andrang. Dort konnten die Kinder ihre selbst hergestellten Produkte verkaufen, darunter Blumentöpfe, Knopfbilder, kleine Kunstwerke und Gebasteltes aller Art. Die letzten Rangel – die offizielle Währung in „Rangdengcity“ – wurden im Kaufhaus im Jugendraum ausgegeben, und viele Kinder gingen mit prall gefüllten Taschen nach Hause.
Im Schulhof der alten Schule zum Dorffest waren Festzeltgarnituren für die Eltern aufgebaut, die zahlreich kamen, um die Aufführungen ihrer Kinder zu sehen. Ein Teil der Buben und Mädchen zeigte nochmals, was sie in kurzer Zeit einstudiert hatten: kleine Showtänze, Choreografien und Darbietungen, die mit viel Applaus belohnt wurden.
Organisation gesichert
Die Organisatorinnen Ann Katrin und Jennifer Schilling denken noch lange nicht ans Aufhören – die Ferienspielwoche soll auch künftig ein fester Bestandteil des Rangendinger Sommers bleiben. „Wir beide wollen weiterhin alles organisieren“, hieß es von den Zwillingsschwestern. Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: Vereinzelt kam es zu kleineren Sachbeschädigungen. Ein Ärgernis, das die Freude über die gelungene Woche jedoch nicht trüben konnte.
