DRK Rettungswache Killer
: DRK-Station hat brandneues Fahrzeug und bald ein neues Heim

Die Rettungswache Killer, die den Raum Burladingen und Umland versorgt, erhielt ein topmodernes Fahrzeug. Derweil schreitet der Bau der neuen Station voran.
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Dietmar Dieter/Matthias Badura
Dietmar Dieter/Matthias Badura
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Neuer Rettungswagen der Rettungswache in Killer

Verena Riedinger und Matthias Kohler vor dem neuen Rettungswagen, der vorläufig noch in der provisorischen Rettungswache Killer steht. Der Wagen entspricht auch äußerlichen dem allerneuesten Standard. Die leuchtenden Farben im Schachbrettmuster erhöhen die Erkennbarkeit, dass es sich um ein Einsatzfahrzeug handelt.

Matthias Badura
  • Die DRK-Rettungswache Killer erhält einen neuen Rettungswagen und bleibt rund um die Uhr besetzt.
  • Der alte Wagen wurde nach 250.000 Kilometern ersetzt. Kosten: über 220.000 Euro.
  • Ausstattung: Defibrillator und Trage mit automatischem Einzug – das schont Kräfte und Verletzte.
  • Neubau an der B 32 im Zeitplan: Estrich eingebracht, PV-Anlage in Arbeit, Sommerpause läuft.
  • Fertigstellung der neuen Wache Anfang des Jahres 2027 geplant, Kosten 1,5 Millionen Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine weitere Verbesserung für die Notfallversorgung in Burladingen und Umgebung: Der vorige Einsatzwagen der DRK-Rettungswache in Killer wurde nach 250.000 laufenden Kilometern ausgemustert und gegen einen neuen ersetzt, einen MB Sprinter VS30 CDI der Marke Mercedes. Den Innenausbau übernahm die System Strobel GmbH/Aalen. Kostenpunkt insgesamt: Über 220.000 Euro.

„Es ist ein topmoderner Rettungswagen“, freuten sich Verena Riedinger und Matthias Kohler, die am Mittwochmittag dieser Woche in der rund um die Uhr besetzten Station Dienst taten.

Der Wagen ist mit einem Defibrillator, zugleich EKG, ausgerüstet, wie Kohler anmerkt. Zudem verfügt er über eine Trage mit automatischem Einzug. Die Rettungshelfer müssen nicht mehr zerren und wuchten, wenn sie einen Patient in den Wagen hieven. Das schont – zumal, wenn es sich um übergewichtige Menschen handelt – die Kräfte. Vermindert natürlich auch Schmerzen der Verletzten.

Blick in den neuen Rettungswagen der DRK-Station Killer

Der Wagen ist (auch) mit einem Defibrilator ausgestattet, die Trage verfügt über einen automatischen Einzug. Das schont die Kräfte beim Einladen von Notfallpersonen.

Dietmar Dieter

Neubau schreitet voran

Noch ist das Fahrzeug in der provisorischen Rettungswache im Rathaus von Killer untergebracht. Derweil schreitet der Neubau eines eigenen Gebäudes voran. Es liegt, unweit vom Rathaus entfernt, direkt an der B 32. Aktuell wurde der Estrich eingebracht. Er kann nun während der dreiwöchigen Sommerurlaubszeit vollständig trocknen.

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„Zeitlich passt das hervorragend in unseren Bauablauf“, erklärt Architekt Martin Bühler. Parallel finden weiterhin Spachtelarbeiten an den Außenwänden statt. Zusätzlich wird der Estrich durch entsprechende Heizmaßnahmen bei der Austrocknung unterstützt.

Neubau DRK-Wache in Killer

Augenblicklich herrscht urlaubsbedingte Sommerpause. Kein Problem. Der Bau der neuen Rettungswache an der B 32 liegt voll im Zeitplan.

Dietmar Dieter

Nach der Sommerpause beginnen die weiteren Trockenbauarbeiten. Unter anderem wird die Unterkonstruktion der Decken hergestellt. Außerdem folgen die Lieferung und der Einbau des Garagentores sowie die Herstellung des Garagenbodens. Auch die PV-Anlage wird fertiggestellt. Derzeit findet sich erst das Metallgestell auf dem Dach. Die Module müssen noch montiert werden.

Im vorgesehenen Zeitplan

Insgesamt befindet sich das Projekt vollständig im vorgesehenen Bauzeitenplan. Die neue Rettungswache Killertal dürfte somit termingerecht Anfang des Jahres 2027 fertiggestellt sein.

Mit dem Neubau werden die Rettungs- und Hilfemöglichkeiten des Rettungsdienstes im Zollernalbkreis, insbesondere im Raum Burladingen und im Killertal, deutlich verbessert. Doch die Station greift auch im Bereich Hechingen und Albstadt ein, wenn es erforderlich ist. Somit stärken die modernen und bedarfsgerechten Räume für die Einsatzkräfte langfristig die medizinische Notfallversorgung in der Region.

Die Kosten für den Bau der Rettungswache Killer in der Kirchweilerstraße an der Einfahrt zur B 32 beziffert der DRK-Kreisverband Zollernalb nach letzten Angaben mit 1,5 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt mit 1,1 Millionen. Die Interimswache im Rathaus von Killer wurde im Jahr 2022 eingerichtet. Die neue Wache wird moderne Stellplätze für Rettungswagen, Aufenthalts- und Ruheräume für die DRK-Leute sowie zeitgemäße Arbeitsbedingungen bieten. Ziel ist es, die Hilfsfristen bei Notfällen verlässlich einzuhalten und in manchen Bereichen sogar zu verbessern. Aus dem Grund wurde die Station im Killertal eingerichtet. Zunächst sollte sie in Hausen eingerichtet werden, doch es fand sich kein geeigneter Platz. Der DRK-Kreisverband dachte bereits daran, nach Jungingen auszuweichen. Da ergab sich die Möglichkeit, die Wache vorläufig im Rathaus von Killer unterzubringen, bis die weiteren Fragen zum Bau auf dem ebenfalls in Killer zur Verfügung stehenden Platz an der B 32 geklärt wären. Die Vereine und der Ortschaftsrat räumten daraufhin den Ratssaal, der für die DRK-Kräfte umgebaut wurde; die Feuerwehr im Erdgeschoss rückte ihr Fahrzeug beiseite, um dem Einsatzwagen der Rotkreuzler  Platz zu schaffen.