750 Jahre Trillfingen
: Positives Fazit nach drei tollen Festtagen

Das Fest zur Ersterwähnung Trillfingens vor 750 Jahren ist jetzt Geschichte. Es war ein arbeitsreiches Wochenende für alle. Ortsvorsteher Horst Henle zieht ein positives Fazit
Von
Thomas Kostund Max Bäurle
Oberndorf
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Die VollXRocker gaben beim Trillfinger Dorfjubiläum richtig Gas.

Max Bäurle

Von Festmüdigkeit war auch nach drei Tagen Vollgas-Einsatz der rund 450 Helfer am Montagmorgen keine Spur. „Als ich zum Festplatz gekommen bin, waren schon alle Tische und Bänke weggeräumt“, so der Ortsvorsteher. Am heutigen Dienstag wird als letzter Akt das Festzelt abgebaut.

Beeindruckend fand Henle in einer ersten Rückschau auf die drei Festtage, wie viele Zuschauer am Sonntag am Straßenrand standen und den historischen Umzug sehen wollten. Die strömten natürlich alle zum Festplatz und so mussten dort noch im Freien Tische und Bänke aufgestellt werden.

Neu gestaltetes Heimatbuch ist sehr gefragt

Ebenso ein Volltreffer: die völlig neu gestaltete Ortschronik. Sie war in einer Auflage von 200 Stück gedruckt worden und alle Exemplare wurden übers Jubiläumsfest verkauft. „Es gibt aber immer noch Nachfrage, deshalb müssen wir uns überlegen, ob wir es in einer Auflagen von 50 oder sogar 100 Stück nachdrucken lassen“, so Horst Henle.

Auf dem Sportplatz beim Benefiz-Kick zwischen Promis und TSV-Legenden, in der Mehrzweckhalle beim Festakt, auf dem Wasserturm beim Tagwachtblasen, in der Valentinskirche beim Gottesdienst und schließlich auf den Straßen beim Umzug: Das Jubiläum 750 Jahre Trillfingen spielte sich an vielen Schauplätzen ab – aber vor allem auch im rund 1200 Personen fassenden Festzelt.

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Im Festzelt steppt an allen drei Tagen der Bär

Das war an allen drei Tagen pickepacke voll. Am Freitag fand dort der obligate Fassanstich mit Bürgermeister Heiko Lebherz statt, danach spielte dort die „Föhrenberger Blasmusik“ Diese warteten mit vielen böhmisch-mährischen Stücken auf, animierten aber ihr Publikum auch mit bekannten Liedern wie „Fliege mit mir in die Heimat“ und weiteren bekannten Klassikern.

Eine tolle Feuershow gab es am Freitag auf mittelalterlichen Markt.

Foto: Lenski

Vor allem das Gesangsduo der Blaskapelle von der Reutlinger Alb brachte mit charmanten Auftritten immer wieder Stimmung ins Zelt. Auf dem mittelalterlichen Markt gleich neben dem Zelt gab es zudem am Freitagabend noch eine tolle Feuershow zu bewundern.

Die Kächeles haben die Lacher auf ihrer Seite

Beste Stimmung herrschte auch am Samstagnachmittag, also dort der Kindergarten, die Grundschule und die Mini- und Juniortanzgarden des Narrenvereins für Unterhaltung und Action sorgten. Viel gelacht wurde am frühen Samstagabend beim Auftritt des schwäbischen Comedy-Duos „Die Kächeles“. Sie hatten mit Geschichten über die Abenteuer, die man mit der Deutschen Bahn und den Tücken, die man beim Online-Banking erlebt die Lacher auf ihrer Seite. Karl-Eugen“ machte sich zudem über den Fitness-Wahn seiner Gattin Käthe lustig.

Die Kächeles: Käthe zeigt dem Karl-Eugen, wo es lang geht.

Foto: Kost

Danach heizten die „VollXrocker“ dem Party-Volk im Zelt mit alpenländischen Klängen, NDW-Klassikern, Pop, Oldies, Ballermann-Hits bis hin zu Rockmusik mächtig ein. Keinen Deut schlechter machte es die Band „Nachtsound“ aus Bittelbronn beim Festausklang am Sonntagabend. Mit energiegeladenen Rockklassiker, deutschem Schlagerpop und Disco-Hits füllten sie rasch die Tanzfläche auf der Bühne.