2. Hechinger Orgelherbst
: Big Band, Orgel und Sopran – ein Experiment

Die Hechinger Orgelreihe bietet in ihrer zweiten Auflage drei Konzerte in der Stiftskirche. Auftakt ist am Sonntag, 11. Oktober, unter dem Motto „Feuer und Flamme“ – an der Orgel: Mirjam Laetitia Haag.
Von
Sabine Hegele
Hechingen
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Stiftskantor Jonathan Ferber (rechts) ist Initiator des Hechinger Orgelherbsts in der Stiftskirche.  Die Big Band On Cue aus Tübingen gestaltet den zweiten Konzertabend gemeinsam mit Ferber an der Orgel und der Sopranistin Christine Reger. Ganz links deren musikalischer Leiter Bernhardt Klein, in der Mitte der Bassposaunist Josef Turad.

Stiftskantor Jonathan Ferber (rechts) ist Initiator des Hechinger Orgelherbsts in der Stiftskirche. Die Big Band „On Cue“ aus Tübingen gestaltet den zweiten Konzertabend gemeinsam mit Ferber an der Orgel und der Sopranistin Christine Reger. Ganz links deren musikalischer Leiter Bernhardt Klein, in der Mitte der Bassposaunist Josef Turad.

Sabine Hegele
  • Der 2. Hechinger Orgelherbst bietet drei Konzerte in der Stiftskirche.
  • Auftakt am Sonntag, 11. Oktober, 17 Uhr: Mirjam Laetitia Haag – Programm von Bach bis Jazz.
  • Am Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr: Big Band „On Cue“ mit Orgel und Sopran – ein Experiment.
  • Im Zentrum steht Duke Ellingtons „Sacred Concert“, ergänzt durch Piazzolla und „Nature Boy“.
  • Abschluss am Sonntag, 8. November, 17 Uhr: Sieben Organisten aus der Kirchengemeinde Zollern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie viele Pfeifen hat die Hechinger Stiftsorgel? 3333! In ihrer ganzen musikalischen Schönheit erklingen werden diese beim 2. Hechinger Orgelherbst, im vergangenen Jahr initiiert von Stiftskantor Jonathan Ferber. Mit Erfolg.

Die zweite Auflage startet am Sonntag, 11. Oktober, um 17 Uhr, mit einem Konzert von Mirjam Laetitia Haag aus Naumburg. Die Studienkollegin von Ferber spielt unter dem Titel „Feuer und Flamme“ Werke von Bach, ihrem Spezialgebiet als Organistin an einer historischen Orgel, über Nishimura und Hakim bis hin zu einer Jazz-Improvisation. Mirjam Laetitia Haag hätte schon zum letztjährigen Auftakt des Orgelherbstes in Hechingen gastieren soll – leider musste das Konzert dann ausfallen. Jetzt also wird es nachgeholt.

Äußerst ungewöhnliche Besetzung

Ein Experiment (so auch der Titel) erwartet die Zuhörerinnen und Zuhörer am Sonntag,18. Oktober, 18 Uhr: Die Tübinger Big Band „On Cue“ unter der Leitung von Bernhardt Klein konzertiert gemeinsam mit Jonathan Ferber an der Orgel und der Sopranistin Christine Reber. Ein Experiment nennen die Musiker dieses Zusammenspiel, weil die Besetzung Big Band/Orgel höchst ungewöhnlich ist. Und für alle Beteiligten eine Premiere noch dazu!

In der kommenden Woche werden sie für ihr Konzert (im Rahmen der Tübinger Jazz- und Klassiktage)  in der Stiftskirche erstmals vor Ort zusammen proben. Fein in diesem Zusammenhang, dass der Orgelbauer Karl Göckel die Hechinger Orgel eben erst und sprichwörtlich auf den 2. Hechinger Orgelherbst „eingestimmt“ hat.

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Im Zentrum: das „Sacred Concert“ von Duke Ellington

Im Zentrum des Konzerts steht das ursprünglich für einen vierstimmigen Chor komponierte Werk „Sacred Concert“ von Duke Ellington – wobei an diesem Abend die Orgel an die Stelle des Chorgesangs tritt. Ideengeber dafür war Josef Turad, Bassposaunist in der Big Band „On Cue“, und mit dem Stiftskantor bekannt. Mit ihrer sehr besonderen Konzertbesetzung – also ohne Chor, dafür mit Orgel – wollen die Musikerinnen und Musiker den Beweis antreten, dass Duke Ellingtons Werk allein durch die Kraft seiner Musik eine beeindruckende spirituelle Wirkung entfalten kann. Dirigent Bernhardt Klein und sein Orchester freuen sich auf jazzige Klänge aus den Orgelregistern, gepaart mit Big-Band-Sound in der sakralen Umgebung von St. Jakobus.

Neben Duke Ellingtons „Sacred Concert“ kommen an diesem Abend außerdem zu Gehör: „Maria durch ein Dornwald ging“, „Oblivion“ aus der Feder von Astor Piazzolla (im Arrangement von Bob Curnow) sowie „Nature Boy“ von Eden Ahbez (Arrangement: Lukas Pfeil).

Sieben Organisten aus Zollern

Den dritten und letzten Konzertabend in der Stiftskirche gestalten am Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr, insgesamt sieben Organisten aus der Kirchengemeinde Zollern: Jonathan Ferber, Clara Grauer, Lukas Holocher, Aaron Muyanja, Martin Riester, Christoph Wild und Philipp Dehner. Zu Gehör bringen werden sie Fundstücke aus ihren Notenkisten.

Übertragung vom Spieltisch

Eine Besonderheit des 2. Hechinger Orgelherbstes ist, dass es eine Livebild-Übertragung vom Spieltisch auf eine Leinwand im Altarraum geben wird. Eintritt wird nicht erhoben, jedoch wird um Spenden  zur Finanzierung der Orgelreihe gebeten.