Zwischenstation in Baiersbronn
: Elfjährige wandert 162 Kilometer für den guten Zweck

Um Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart zu sammeln, wandert die elfjährige Eda von Herrenberg bis nach Titisee. Ihr Weg hat sie nun nach Baiersbronn geführt.
Von
Monika Braun
Baiersbronn
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Maike Weiss Eda und Peggy Uzun und Maximilian-Hans Günther beim Treffen auf dem Rosenplatz,

Maike Weiss (von links), Eda und Peggy Uzun und Maximilian-Hans Günther beim Treffen auf dem Rosenplatz,

Monika Braun
  • Elfjährige Eda wandert von Herrenberg bis Titisee – rund 162 Kilometer in etwa zehn Tagen.
  • Ziel ist eine Spendenaktion für Geschwisterkind- und Trauerarbeit des Hospizes Stuttgart.
  • Zwischenstopp in Baiersbronn: Empfang durch die stellvertretende Bürgermeisterin und Geschenke.
  • Eda läuft täglich 15 bis 18 Kilometer mit ihrer Mutter, der Vater begleitet einzelne Etappen.
  • Nächste Stationen sind Freudenstadt, Alpirsbach, Schiltach, Hornberg, Schonach und Vöhrenbach.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad wurde die elfjährige Eda und ihre Mutter Peggy am Rosenplatz in Baiersbronn herzlich empfangen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maike Weiss sowie Maximilian-Hans Günther von der Gemeinde begrüßten die junge Wanderin persönlich und überreichten ihr einige kleine Geschenke der Gemeinde. Besonders ein Gutschein für das Baiersbronner Freibad sorgte bei Eda für große Freude. Der Empfang war Teil ihrer außergewöhnlichen Spendenwanderung durch den Schwarzwald.

Gemeinsam mit ihrer Mutter Peggy ist Eda derzeit auf dem rund 162 Kilometer langen Weg von Herrenberg bis nach Titisee unterwegs. Für die Strecke sind insgesamt etwa zehn Tage eingeplant. Täglich legen die beiden zwischen 15 und 18 Kilometer zurück.

Das Ziel der Aktion „Eda läuft“ ist es, Spenden für die Geschwisterkind- und Trauerarbeit des Kinder- und Jugendhospizes Stuttgart zu sammeln. „Es ist echt lobenswert, wir unterstützen das Projekt mit einer Spende der Gemeinde sehr gerne und freuen uns, dass die Familie hier in Baiersbronn eine kurze Pause einlegt“, sagt Maike Weiss.

Viel Vorbereitung erforderlich

Dass hinter dem Projekt viel Vorbereitung steckt, wird schnell deutlich. Bereits vor Beginn der Wanderung absolvierte Eda rund 250 Trainingskilometer. Auch ihr Vater begleitet die Familie auf einzelnen Etappen der Tour, sodass die ganze Familie Uzun Teil der Aktion ist.

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„Wir wollten über das Portal Betterplace-Spendenaktion etwas für Kinder machen, das regional verankert ist. So sind wir auf das Hospiz gekommen“, berichtet Mutter Peggy. Das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart unterstützt die Aktion von Beginn an. Jeder gespendete Euro fließt in die Geschwisterkind- und Trauerarbeit der Einrichtung.

„Ich wandere sehr gerne“

Für Eda selbst steht neben dem guten Zweck vor allem die Freude am Wandern im Vordergrund. „Ich wandere sehr gerne und es macht mir einfach Spaß“, sagt die Elfjährige. Ganz ohne Anstrengung geht die Tour allerdings nicht vonstatten. Für Etappen von bis zu 18 Kilometern benötigen Mutter und Tochter rund dreieinhalb Stunden.

Das flotte Tempo wurde im Vorfeld schonmal trainiert. Dass Eda sportlich ist, merkt man ihr schnell an. Sie spielt Tennis, betreibt Kampfsport und singt in ihrer Freizeit. Trotz der langen Wegstrecken ist ihr die Begeisterung für das Projekt anzusehen. „Meine Freunde haben es mir nicht geglaubt. Ich bin gespannt, was sie nach meiner Wanderung sagen“, erzählt sie mit einem Lächeln.

Die richtigen Wanderschuhe sind wichtig

Die Unterstützung entlang der Strecke motiviert die Familie zusätzlich. „Es ist toll, dass uns Baiersbronn bei unserer Tour unterstützt“, sagt Mutter Peggy. Nach dem Aufenthalt in Baiersbronn führt der Weg weiter über Freudenstadt, Alpirsbach, Schiltach, Hornberg, Schonach und Vöhrenbach bis zum Zielort Titisee, wo die Wanderinnen ebenfalls empfangen werden sollen.

Unterwegs hoffen Mutter und Tochter noch auf weitere Mitstreiter und Sponsoren für ihre Spendenaktion. Ein wichtiges Thema seien dabei die richtigen Wanderschuhe. „Wichtig sind gute Schuhe, damit wir keine Blasen bekommen. Aber es macht richtig Spaß“, sagt Peggy. Mit ihrem Projekt zeigt Eda eindrucksvoll, dass man auch mit elf Jahren bereits Verantwortung übernehmen und sich für andere Menschen einsetzen kann. Ganz nach dem Motto der Aktion: Kleine Schritte. Große Hilfe.