Volksbank eG im Kreis Freudenstadt
: Mitglieder bekommen 3,5 Prozent Dividende

Bei der Vertreterversammlung der Volksbank eG im Kreis Freudenstadt wurden einige wichtige Beschlüsse gefasst.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Vertreterinnen und Vertreter stimmen der Fusion mit der Volksbank Nordschwarzwald eG zu.

Volksbank eG im Kreis Freudenstadt

Die Volksbank eG im Kreis Freudenstadt hat jüngst ihre Vertreter zur jährlichen Vertreterversammlung in den Großen Kursaal nach Freudenstadt eingeladen. Darüber berichtet die Bank in einer Pressemitteilung.

Nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Eberhard Müll die Versammlung eröffnet und die Tagesordnung vorgestellt hatte, übergab er an Oberbürgermeister Adrian Sonder für ein einleitendes Grußwort.

Vorstandssprecher Stefan Waidelich informierte zunächst über die Herausforderungen und Rahmenbedingungen des zurückliegenden Geschäftsjahres. Anschließend berichtete Vorstandsmitglied Tobias Burkhardt von einer soliden Entwicklung der Bank, wobei das Wachstum des Geschäftsvolumens durch das Wachstum im Kundengeschäft getragen wurde, wie es in der Mitteilung heißt.

Steigende Erträge

Die Bank freut sich über ein Kundenkreditwachstum von 4,7 Prozent und einen Zuwachs der Kundeneinlagen um 4,2 Prozent. Bei steigenden Erträgen und gleichzeitig steigenden Kosten konnte der Vorstand laut der Mitteilung insgesamt von einem guten Geschäftsjahr und einem Rekordergebnis für 2024 berichten.

Vorstandssprecher Stefan Waidelich führte aus, dass das erste Halbjahr 2025 für die Volksbank Freudenstadt eine solide Entwicklung aufzeige. Insgesamt werde jedoch mit einer leicht rückläufigen Ertragslage gerechnet

Zu den Beschlussfassungen waren 138 Vertreter anwesend. Die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Verwendung des Jahresüberschusses 2024 wurde einstimmig von der Vertreterversammlung beschlossen. Dabei ist die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 3,5 Prozent an alle Mitglieder vorgesehen.

100 Prozent Zustimmung

Vorstandssprecher Stefan Waidelich informierte über die wesentlichen Rahmenbedingungen der geplanten Verschmelzung mit der Volksbank Nordschwarzwald eG. Deren Mitglieder hatten der Fusion bereits in ihrer Generalversammlung am 23. Juli mit einer Mehrheit von 99,04 Prozent zugestimmt.

Die Mitgliedervertreter der Volksbank eG im Kreis Freudenstadt unterstützten diese vom Vorstand und Aufsichtsrat eingeleitete strategische Weichenstellung mit einer hundertprozentigen Zustimmungsquote zur Fusion.

Eberhard Müll wurde verabschiedet (von links): Stefan Waidelich (Vorstandssprecher), Eberhard Müll, Dorothee Müller-Müll, Jürgen Frey (Vorstandsmitglied) und Tobias Burkhardt (Vorstandsmitglied).

Foto: Volksbank eG im Kreis Freudenstadt

Mitte Oktober soll nun die juristische Fusion, also die Eintragung ins Genossenschaftsregister unter der Firmierung „Volksbank Nordschwarzwald eG“ erfolgen. Anfang November folgt die Zusammenführung der Bestände.

Aufgrund der Verschmelzung und gesetzlicher Anpassungen waren verschiedene Satzungsänderungen erforderlich. Rechtsanwalt Andreas Fandrich stellte diese vor. Die Zustimmung der Vertreterversammlung erfolgte hierzu ebenfalls einstimmig.

Im Amt bestätigt

Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Susanne Beyer-Faiß und Rainer Hertkorn für die nächsten drei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Aus dem Kreis der Aufsichtsräte der Volksbank Nordschwarzwald eG wurden Klaus-Jürgen Gall, Hans Kern, Eberhard Kirn und Bruno Letzgus zusätzlich in den Aufsichtsrat der neuen Bank gewählt. Ihr Mandat beginnt mit dem Wirksamwerden der Verschmelzung, sprich der Eintragung im Genossenschaftsregister.

Abschließend wurden Regina Kern, Brigitte Noller, Jochen Stoll und Birgit Treiber aus dem Kreis der bisherigen Volksbank Nordschwarzwald eG in den Wahlausschuss der Volksbank eG im Kreis Freudenstadt hinzugewählt.

Eberhard Müll scheidet aus dem Aufsichtsrat aus

Verabschiedung
 Im Rahmen der Veranstaltung wurde Eberhard Müll, der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank eG im Kreis Freudenstadt, aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. Eine Wiederwahl war altersbedingt nicht mehr möglich.

Engagement
Vorstandssprecher Stefan Waidelich dankte Müll für 28 Jahre großes persönliches Engagement im Aufsichtsrat und damit für die Bank, ihre Kunden und Mitglieder. Bei der Vorbereitung der nun beschlossenen Fusion war Müll mit seiner Expertise und Weitsicht eine wertvolle Unterstützung für den Vorstand, heißt es in der Mitteilung. Im Aufsichtsratsgremium sei er für seine stets fundierte Meinung, seine souveräne Sitzungsleitung sowie die konstruktive Herangehensweise mit dem notwendigen kritischen Blick auf die Sache geschätzt worden.

Ehrennadel
Für seine langjährigen Verdienste für die Bank und die genossenschaftliche Gruppe wurde Müll mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands durch dessen Vorstand Carsten Eisele ausgezeichnet.

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