Unternehmen aus Pfalzgrafenweiler
: Koch Pac-Systeme sieht Trendwende nach schwierigen Jahren geschafft

Das Unternehmen Koch Pac-Systeme aus Pfalzgrafenweiler geht mit Innovationen gestärkt voran – Teile der Belegschaft sind derzeit aber noch in Kurzarbeit.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das Unternehmen aus Pfalzgrafenweiler gehört zur familiengeführten Uhlmann Group, die ihren Hauptsitz in Laupheim (Landkreis Biberach) hat.

Koch Pac-Systeme

Das Unternehmen Koch Pac-Systeme in Pfalzgrafenweiler steht nach zwei schwierigen Jahren wieder wirtschaftlich gestärkt da: Das Geschäftsjahr 2024/2025 wurde einer Mitteilung zufolge mit deutlichem Gewinn abgeschlossen. Dies sei „ein starkes Zeichen“, so der Maschinenbauer, der sich auf Verpackungs- und Automationslösungen für Konsumgüter, Healthcare-Produkte und Kontaktlinsen spezialisiert hat.

Wie bei vielen produzierenden Unternehmen hätten globale Materialengpässe und stark gestiegene Preise für Fertigungsmaterial die wirtschaftliche Situation in den vergangenen Jahren erheblich belastet. „Wir haben gemeinsam die Trendwende geschafft. Unser strategischer Kurs mit den daraus umgesetzten Maßnahmen zeigt die erwartete Wirkung und ist maßgeblich für die positive Unternehmensentwicklung“, wird Thomas Winkler, Geschäftsführer von Koch Pac-Systeme, in der Mitteilung zitiert.

Zwar befinde sich das Unternehmen, bedingt durch eine Lücke im Auftragseingang aus dem Vorjahr, in Teilbereichen aktuell noch in Kurzarbeit, „doch die Märkte ziehen spürbar an“, heißt es weiter.

Wichtige Großaufträge an Land gezogen

In den vergangenen Monaten seien wichtige Großaufträge gewonnen worden. Jetzt zahle es sich aus, dass das Unternehmen auch in schwierigeren Zeiten immer zu der Belegschaft gestanden und langfristig gedacht habe.

Auch technologisch setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben klare Zeichen. Zu Beginn des Jahres wurde Koch Pac-Systeme erneut als eines der „Top 100“ innovativsten Unternehmen ausgezeichnet. Zudem wurde das Unternehmen für seine Kampagne zur neuen EU-Verpackungsverordnung mit dem „German Brand Award“ ausgezeichnet.

Auf der Verpackungsmesse Fachpack vom 23. bis 25. September in Nürnberg stellt das Unternehmen Koch Pac-Systeme dem Fachpublikum erstmals eine neue modulare Maschine vor.

Foto: Koch Pac-Systeme

Seit Februar 2025 stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Verpackungen bis 2030 recyclingfähig und gesetzeskonform umzustellen. Auf der Fachmesse Fachpack, die vom 23. bis 25. September in Nürnberg stattfindet, will Koch die passende Antwort präsentieren: Die neue modulare Verpackungsmaschine „KMO“ ermögliche eine flexible und wirtschaftliche Umstellung – Schritt für Schritt und angepasst an individuelle Anforderungen.

„Mit unserer innovativen Neuentwicklung ergänzen wir unser Produktportfolio und bieten starke Antworten für die kommenden Herausforderungen unserer Kunden – effizient, flexibel und zukunftssicher“, so Thomas Winkler.

Unternehmen deckt gesamte Prozesskette ab

Koch Pac-Systeme setzt laut der Mitteilung dabei seinen Weg konsequent fort: Als Anbieter ganzheitlicher Lösungen rund um das Produkt biete das Unternehmen heute mehr als nur Verpackungsmaschinen. Künftig deckt Koch die gesamte Prozesskette ab – von der Montage einzelner Produktkomponenten über verschiedene Verpackungsstufen bis zur Logistik. „Digitale Lösungen und ein weltweites Servicenetz sorgen dabei für reibungslose Abläufe und höchste Effizienz“, so das Unternehmen abschließend.

Rund 400 Mitarbeiter

Das Unternehmen
Die Koch Pac-Systeme GmbH aus Pfalzgrafenweiler steht nach eigenen Angaben seit mehr als 50 Jahren für zukunftsweisende Verpackungslösungen. Rund 400 Mitarbeiter entwickeln und fertigen Automatisierungslösungen für das Montieren und Verpacken von Konsumgütern, medizinischen Produkten und Kontaktlinsen.

Nachhaltigkeit
Das Unternehmen engagiert sich seit jeher für Nachhaltigkeit – von der Beratung für nachhaltige Verpackungen über die Verpackungsentwicklung und deren Umsetzung bis zu innovativen, langlebigen Maschinenkonzepten. Zudem begleitet Koch seine Kunden mit Service- und Digitalisierungsleistungen über den gesamten Produktlebenszyklus.

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