TSV in Freudenstadt: Ein Verein im Wandel der Zeit

Die Vorständinnen des Frauennetzwerks Region Freudenstadt Tanja Wetzel, Monika Stelzer-Podschwadt (von links) und Beate Gernsheimer (rechts) freuten sich über die Vorstellung des TSV durch Alexandra Krebs (Zweite von rechts).
Frauennetzwerk Region Freudenstadt- TSV Freudenstadt gewinnt nach Corona wieder Mitglieder und stellt sich breiter auf.
- 2021 gab es Rückgänge, seit Januar 2023 betreibt der Verein ein Sportvereinszentrum.
- Die Mitgliederzahl stieg von 1476 auf 2034 – 13 Abteilungen sind aktiv.
- Ehrenamt bleibt Basis, hauptamtliche Strukturen entlasten die Freiwilligen.
- Sportstätten fehlen: mehr Teams, zu wenig Hallen; Rehasport wird um Demenz, Parkinson und Herzsport erweitert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als zentralen Ort für Training, Gesundheit und Begegnung stellte Alexandra Krebs den Turn- und Sportverein (TSV) Freudenstadt im Frauencafé vor. Das teilt das Frauennetzwerk Region Freudenstadt in einer Pressemitteilung mit.
Seit 1998 ist Krebs als Trainerin in der Handballabteilung und der Kindersportschule mit dem Verein verbunden, heute als hauptamtliche Mitarbeiterin der Geschäftsstelle und stellvertretende Vorsitzende. 2021 habe der TSV während der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen gestanden. Die zehn Abteilungen verzeichneten sinkende Mitgliederzahlen und arbeiteten weitgehend eigenständig.
Eröffnung im Januar 2023
Bei einer Klausurtagung sei auch mit Unterstützung des Württembergischen Landessportbundes eine Umstrukturierung angestoßen worden. So sei die Idee entstanden, ein Sportvereinszentrum in Freudenstadt aufzubauen. Der TSV mietete das Chini-Gebäude in der Ludwig-Jahn-Straße an, renovierte es und baute mit großer Eigenleistung die Räume um. Die Eröffnung war im Januar 2023.
Einen wichtigen Schritt in Richtung Semi-Professionalisierung habe 2018 die Gründung der Kindersportschule dargestellt. Heute sei der TSV mit 13 Abteilungen breit aufgestellt, heißt es weiter. Die Mitgliederzahl stieg von 1476 auf 2034.
Krebs betonte, dass das Ehrenamt weiterhin die Grundlage des Vereinslebens bilde. Durch hauptamtliche Strukturen könnten Aufgaben übernommen und Ehrenamtliche entlastet werden. So solle das Ehrenamt auch künftig attraktiv und machbar bleiben.
Es mangelt an Sportstätten
Laut Krebs entwickle sich die sportliche Infrastruktur in Freudenstadt nicht entsprechend zur Einwohnerzahl. Die Hallen- und Schwimmbadkapazitäten seien gleich geblieben und durch den hohen Zulauf im Wettkampf- und Gesundheitssport stünden zu wenige Sportstätten unter der Woche und am Wochenende zur Verfügung. „Der befürchtete Rückgang nach Corona ist komplett ausgeblieben. Steigende Anmeldezahlen und damit verbunden mehr Mannschaften am Spielbetrieb benötigen mehr Flächen und bessere Hallenausstattung für die Wettkampfstätten“, so Krebs, was der Verwaltung bekannt sei.
Groß war das Interesse der Besucherinnen an den Gesundheitsangeboten des TSV. Der Rehasport soll demnächst um Gruppen für Demenz und Parkinson erweitert werden. Ab Januar 2027 soll es auch zwei Herzsportgruppen geben.