Teil von Alpirsbacher Klosterbräu
: Baiersbonner Hirschkopf Metzgerei setzt auf regionales Wild

Die zu Alpirsbacher Klosterbräu gehörende Hirschkopf Metzgerei baut ihr Angebot an Wildspezialitäten aus der Region aus.
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(red/pm)
Oberndorf
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Jäger und Nachsucheführer Albert Bengel, Auszubildender Marvin Dornburg, Produktionsleiter Horst Berger, Vertriebsleiter Simon Schwald und Mitgeschäftsführer Markus Schlör (von links)

Hirschkopf Metzgerei

Die zu Alpirsbacher Klosterbräu gehörende Hirschkopf Metzgerei in Baiersbronn-Mitteltal baut ihr Angebot an regionalen Wildspezialitäten aus. Möglich wird dies durch eine eigene Wildverarbeitung. Die neue Wildannahmestelle wurde bereits eingeweiht und Vertretern aus Jagd und Forst vorgestellt, teilt die Brauerei mit.

Die EU-Zulassung habe das Veterinäramt im Landratsamt Freudenstadt kürzlich erteilt, heißt es weiter. Damit sei die Hirschkopf Metzgerei die einzige im Kreis Freudenstadt und den angrenzenden Gemeinden, die regionales Wild verarbeiten und vertreiben dürfe. „Für uns ist das ein weiterer wichtiger Schritt, wie wir unser Portfolio für Gastronomie und Endverbraucher weiterentwickeln“, wird Inhaber und Geschäftsführer Carl Glauner zitiert. „Zugleich leisten wir einen Beitrag, die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken.“

Förderung für Teile des Projekts

Hirschkopf-Mitgeschäftsführer Markus Schlör dankte Jägerschaft und Veterinäramt für die Unterstützung bei der Entwicklung des Projekts sowie den Vertretern des Förderprogramms „InfraWild BW“ für die finanzielle Förderung von Teilen des Vorhabens.

Mit der Eröffnung einer eigenen Wildannahmestelle sieht Alpirsbacher die Hirschkopf Metzgerei voll im Trend: „Immer mehr Kunden interessieren sich für regional erlegtes Wildfleisch mit kurzen Transportwegen“, wird Vertriebsleiter Simon Schwald zitiert.

Wild anderer Jäger kann jetzt vermarktet werden

Das Sortiment der Hirschkopf Metzgerei umfasst neben frischem Wildfleisch auch Wildbratwürste und Wildwurst sowie Wildgulasch und Wildbraten in der Dose.

Auch in der Vergangenheit hat das Unternehmen bereits Wildspezialitäten angeboten, bislang durfte aber lediglich von den Inhabern erlegtes Wild oder von einem Wildhändler zugekauftes Fleisch verarbeitet werden. Dank der neuen EU-Zulassung kann die Metzgerei ab sofort auch Wild von anderen Jägern vermarkten.

Wie die Hirschkopf Metzgerei und Alpirsbacher Klosterbräu zusammenhängen

Die Hirschkopf Metzgerei
ist seit 2023 Teil der Alpirsbacher Klosterbräu und wird in einer eigenen Tochtergesellschaft geführt. Als der ehemalige Inhaber Otto Buck in den Ruhestand ging, wollte Carl Glauner, Inhaber und einer der Geschäftsführer der Brauerei, das vielfach prämierte regionale Traditionsunternehmen durch die Übernahme vor der Schließung bewahren. Alpirsbacher hatte damals bereits seit vielen Jahren mit dem Fleischereifachbetrieb zusammengearbeitet. So servierte die Brauerei ihren Besuchern nach den Museumstouren seit langem besondere Bratwürste – „Die Schwarzgerauchten“ – des Freudenstädter Familienbetriebs. Auch im Alpirsbacher Brauladen gehören dessen Wurstwaren wie Bierschinken oder Bierknacker längst fest ins Sortiment.

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