Sexualisierende Deepfakes
: Frauenhilfe Freudenstadt zeigt sich solidarisch mit Collien Fernandes

Die Vorstandsfrau Susanne Brückner zeigt sich erschüttert über das Ausmaß digitaler sexualisierender Gewalt.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Frauenhilfe bezieht Stellung zum Thema digitale Gewalt. (Symbolbild)

Yui Mok/PA Wire/dpa

Aus Anlass der aktuellen Berichterstattung über Deepfakes im Zusammenhang mit Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes meldet sich die Frauenhilfe Freudenstadt in Form einer Pressemitteilung zu Wort. „Wir sind erschüttert über das Ausmaß der offenbar jahrelang ausgeübten digitalen, sexualisierenden Gewalt und zeigen uns solidarisch mit Collien Fernandes, die dies mutig an die Öffentlichkeit bringt,“ so Vorstandsfrau Susanne Brückner.

„In unserem geplanten Fachtag in Kooperation mit dem Weissen Ring „Digitale Gewalt – Erkennen, Einordnen, Handeln“ am 2. Juli 2026 werden wir uns mit derlei Themen in Fachkreisen auseinandersetzen,“, kündigt Brückner an.

Verletzung der intimen Privatsphäre

Bei Deepfakes handelt es sich um Medieninhalte, die mithilfe von KI-Systemen erzeugt oder manipuliert wurden und die fälschlicherweise einen authentischen Eindruck erwecken. Seit ihrem ersten Aufkommen hat sich die Technologie zu ihrer Erzeugung, vor allem aber ihrer Verbreitung dramatisch entwickelt, heißt es in der Mitteilung.

Die Motive derjenigen, die sexualisierende Deepfakes erstellen, reichen von dem Bedürfnis, die Opfer zu kontrollieren, über die Ausübung von Rache bis hin zur eigenen sexuellen Befriedigung, schreibt die Frauenhilfe. Sie verletzen die intime Privatsphäre der Betroffenen mit verheerenden Auswirkungen. Betroffene berichten, dass sie sich persönlich angegriffen, verletzt und gedemütigt fühlen; manche empfinden die Folgen wie die eines physischen sexuellen Übergriffs.

Aktuelle Ausstellung

Wie vor allem junge Frauen auf das Thema digitale Gewalt schauen, zeigt sich im Projekt „Keine Gewalt im Netz“ der Kunstgruppe der Luise-Büchner-Schule unter Leitung von Kunstlehrerin Anke Menze. Die Ausstellung ist derzeit im Foyer der Schule zu sehen.

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