Schlechte Nachricht für Kreis Freudenstadt: Die Zuschüsse brechen ein

Klaus Mack (CDU) kritisiert die Bundesregierung.
Büro Mack/Stella von SaldernAbermals rückläufig sind die Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in den Kreis Freudenstadt. Das ergeben die Zahlen für das erste Halbjahr 2024. Demnach gingen lediglich 46,7 Millionen Euro in den Landkreis, im Vergleichszeitraum 2022 waren es noch gut 108 Millionen Euro. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt, Klaus Mack, mit.
Er blicke besorgt auf die Bilanz: „Der Sinkflug hält an. Das geht auf das Konto des Chaos in der Ampelregierung. Sie hat im vergangenen Jahr wichtige Förderprogramme für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger ohne Vorwarnung gestoppt“, sagt Mack laut Mitteilung. Zugleich sei der Bedarf groß, um Wohnraum zu schaffen oder das Eigenheim energieeffizient umzubauen.
Gravierend sei der Rückgang der Zuschüsse vor allem bei den Unternehmen. Waren es im ersten Halbjahr 2023 noch gut 18,8 Millionen Euro, sind es aktuell nur noch 2,5 Millionen Euro.
„Förderprogramme für die Wirtschaftsunternehmen von enormer Bedeutung“
„Das zeigt, wie sehr die Wirtschaft derzeit zu kämpfen hat und wichtige Investitionen und Innovationen zurückstellt, für die die KfW eigentlich Fördermittel vergibt“, sagt Mack. „Gerade in der momentanen Lage sind verlässliche Förderprogramme für die Wirtschaftsunternehmen von enormer Bedeutung, um Wachstumsimpulse zu setzen und Planungssicherheit zu schaffen“, sagt der Abgeordnete.
Im Detail profitierten 235 Privathaushalte von insgesamt 31,5 Millionen Euro. Ein Großteil davon erfolgte über das KfW-Wohneingentumsprogramm, Zuschüsse für altersgerechten Umbau und Mittel aus der Heizungsförderung. Die kommunale und soziale Infrastruktur wurde mit 700 000 Euro gefördert, heißt es in der Mitteilung abschließend.