„Rock im Tal“ in Baiersbronn
: Auch die zweite Festival-Auflage wird zum großen Erfolg

Ein volles Kurhaus in Röt bescherte die zweite Auflage des Festivals „Rock im Tal“. Rund 500 Besucher feierten ausgelassen mit den fünf Bands.
Von
Monika Braun
Oberndorf
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Festival-Atmosphäre im Kurhaus in Röt: die Band Crekko mit feiernden Fans im Rücken

Luis Baur/Marketing Schwaben

Die Bands Brainless, Tacheles, If It Itches, Crekko und SHSM traten bei der zweiten Auflage von „Rock im Tal“ im Kurhaus in Röt auf und heizten dem bunt gemischten Publikum ordentlich ein.

„Alle haben zusammen das Festival gefeiert, bei Jung bis Alt war Partystimmung angesagt“, zieht Hannes Gaiser, einer der Organisatoren und Sänger der Band SHSM, zufrieden Bilanz. Zusammen mit Philipp Wolff von „Crekko“ hatte er die zweite Auflage von „Rock im Tal“ auf die Beine gestellt.

Während die Feuerwehrabteilung Röt die Verkehrsregelung übernahm und auch so manche kleine Verletzung versorgte, gaben die Bands auf der Bühne im Kurhaus alles.

„Brainless“ sorgen für den perfekten Start

Den Beginn machte die Band Brainless. Sie eröffnete den Abend mit voller Energie und eigenen Texten. Ein perfekter Start, der sofort für Stimmung sorgte.

Die Band Tacheles brachte danach mit humorvollen, aber inhaltsstarken Songs gute Laune und animierte zum Mitschunkeln und Tanzen.

Die Band Brainless macht den Auftakt.

Foto: Luis Baur/Marketing Schwaben

„If It Itches“, die drei Brüder aus Röt, hatten ein Heimspiel und sorgten mit emotionalem, etwas düsteren Sound für Gänsehautmomente und lautes Mitsingen.

Die Freudenstädter Band Crekko legte mit ihrem „Black Forest Massive Rock“ – tiefen Gitarrenriffs und einer energiegeladenen Show – nach, und so war Headbanger-Alarm angesagt im Kurhaus Röt.

Das große Finale bestritt dann die Rock-Metal-Coverband SHSM und bot den krönenden Abschluss. Mit einer außergewöhnlichen Songauswahl und viel Power sorgten die Musiker für eine ausgelassene Stimmung.

Für die gute Bewirtung sorgte die Turbojugend Huzenbeach, die alle Hände voll zu tun hatte.

„Das Kurhaus Röt hat gebebt. Viele sagten, so eine Stimmung habe man dort lange nicht erlebt, und alle waren von der Atmosphäre begeistert“, freut sich Hannes Gaiser. Ein besonderer Dank der beiden Organisatoren geht an Ortsvorsteher Jochen Frey und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Event nicht möglich gewesen wäre.

Auch sie lassen am Ende das Kurhaus beben: „SHSM“.

Foto: Luis Baur/Marketing Schwaben

„Wir haben unser Ziel erreicht – zu zeigen, dass Musik verbindet“, sagt Gaiser. „Und wenn alle an einem Strang ziehen, kann man so ein Festival auch auf die Beine stellen.“ Die Arbeit im Vorfeld sei groß gewesen, aber am Ende stehe ein gemeinsames Erlebnis, das durch Teamgeist und viel Herzblut entstanden sei.

Neuauflage im kommenden Jahr noch offen

„Ob – und wann – es eine weitere Auflage bereits im nächsten Jahr geben wird, ist noch offen“, so die Organisatoren weiter. „Erst stehen nun die Abrechnung und Reflexion an – danach entscheiden wir, ob wir im vollen Veranstaltungskalender für nächstes Jahr Platz finden.“

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