Nur scheinbar bekloppte Idee: Verbot von Preissenkungen könnte den Sprit billiger machen

Die hohen Spritpreise halten nach wie vor die Autofahrer in Atem. (Symbolbild)
Fabian Sommer/dpa/Fabian SommerOb das neue Tank-Gesetz wirklich zu niedrigeren Spritpreisen führt, ist hoch umstritten. Dabei ließe sich mit einer kleinen Änderung an dem Konzept deutlich mehr bewirken.
Ein Gedankenspiel: Man stelle sich vor, jede Tankstelle dürfte nur einmal am Tag, nämlich um 12 Uhr den Spritpreis ändern – also sowohl anheben als auch senken. Über den Rest des Tages wären nicht nur Preiserhöhungen, sondern auch Preissenkungen verboten.
Die Folge wäre, dass jeder Tankstellenbetreiber sich gut überlegen müsste, wie hoch er die Preise am jeweiligen Tag ansetzt. Denn pokert er zu hoch, ist die Konkurrenz einen Tag deutlich günstiger. Möglichkeiten zur Korrektur gäbe es dann nicht mehr.
Tankstellenkunden könnten profitieren
Die einzig rationale Vorgehensweise für die Tankstellenbetreiber wäre dann, den Preis so niedrig anzusetzen, wie es wirtschaftlich noch tragbar ist. Entsprechend profitieren würden die Kunden.