Neubau und Modernisierung: Firma Bürkle plant große Investition in Freudenstadt

Jürgen Schröer (links) und Oberbürgermeister Adrian Sonder im Bürkle-Werk in der Stuttgarter Straße
Süzgec/RobertDas Unternehmen „Robert Bürkle“ plant große Veränderungen an seiner Firmenzentrale in der Stuttgarter Straße in Freudenstadt. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung, Denn: Die Stadt Freudenstadt hat laut eigenen Angaben das Vorhaben von Anfang an eng begleitet.
Über die aktuellen Entwicklungen in dem Projekt sprachen Geschäftsführer Jürgen Schröer und Oberbürgermeister Adrian Sonder bei einem Besuch Sonders im Unternehmen. Der Freudenstädter Maschinen- und Anlagenbauer plant laut der Mitteilung eine große Modernisierung verbunden mit einem Neubau am Standort. Daraus ergeben sich auch städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten, wie es in der Mitteilung heißt.
Vorgesehen ist eine vollständige Modernisierung von Werk vier, welches an das Kunden- und Entwicklungszentrum anschließt. Auf dem jetzigen Parkplatz zwischen den bestehenden Gebäuden und der Bahnlinie soll parallel ein Neubau entstehen.
Bauarbeiten sollen Ende 2027 abgeschlossen sein
„Wir werden in Freudenstadt mehrere Millionen investieren. Die Bauarbeiten werden Ende 2027 abgeschlossen sein und all unseren 170 Mitarbeitern modernste und zukunftssichere Arbeitsplätze bieten“, so Schröer. Den Bauantrag hat das Unternehmen bereits eingereicht. Von der Stadt Freudenstadt fühlt sich das Unternehmen laut der Mitteilung sehr gut begleitet: „Die Zusammenarbeit mit der Verwaltungsspitze sowie den Ämtern ist schnell, lösungsorientiert und wirklich optimal. Wir haben in diesem Prozess eine großartige Unterstützung erlebt mit wichtigen Initiativen von der Stadt.“
Auf dem Geländeteil entlang der Stuttgarter Straße, welcher zukünftig nicht mehr verwendet wird, soll ein neuer Discounter entstehen. Mit dem betreffenden Unternehmen ist sich die Firma Bürkle bereits handelseinig.
Produktionskapazitäten verdoppelt
Unterdessen trotzt die Robert Bürkle GmbH der Rezession im Land. Jürgen Schröer führt dies auf die breite Streuung des Unternehmensportfolios zurück. So profitiert Bürkle aktuell von den weltweiten Investitionen in Hochleistungsrechenzentren, die für KI-Anwendungen benötigt werden. Entsprechend hoch sei die Nachfrage nach Maschinen für die Herstellung von Leiterplatten. In diesem Segment habe Bürkle die Produktionskapazitäten verdoppelt.