Neu am Klinikum: Leihla Guth – „In Freudenstadt wird man als Pflegedirektorin ernst genommen“

Pflegedirektorin Leihla Guth
Klinikum Freudenstadt- Leihla Guth zieht nach 100 Tagen als Pflegedirektorin in Freudenstadt eine positive Bilanz.
- Sie richtet den Fokus auf Fachkräftegewinnung im deutschsprachigen Raum – Aufwand international sei hoch.
- Offener Bewerbertag: jeden ersten Dienstag, zwei Interessierte kamen, eine Einstellung, eine Hospitation.
- Ziel ist Entlastung der Pflege durch genügend Personal, zugleich sollen Mitarbeiter gehalten werden.
- Sprechzeiten 10–12 und 14–16 Uhr, Büro im 3. Stock, nötig ist nur die Examensurkunde.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Pflegedirektorin Leihla Guth hat für ihr neues Aufgabenfeld am Klinikum Landkreis Freudenstadt einen großen Schritt gewagt und viel frischen Wind mitgebracht. Ihre Bilanz nach den ersten 100 Tagen: „Ich bin froh, dass ich hierhergekommen bin.“ Davon berichtet die KLF in einer Pressemitteilung. „In Freudenstadt wird man als Pflegedirektorin ernst genommen“, bilanziert Guth.
Dort schätzt man das Engagement, mit dem die neue Kollegin gestartet ist: „Wir wollen das Klinikum voranbringen. Mit Leihla Guth haben wir jemanden gefunden, der diese Vision und Dynamik teilt“, sagt Geschäftsführerin Monique Bliesener.
Den Gestaltungsspielraum, den die Position der Pflegedirektorin in Freudenstadt und Horb bietet, habe Leihla Guth nach ihrem Start zügig genutzt, um das große Thema Fachkräftegewinnung neu aufzustellen.
Jeden ersten Dienstag im Monat lädt sie zum offenen Bewerbertag ein. Zum ersten Termin kamen zwei Interessierte – eine wurde eingestellt, die andere hospitiert. Leihla Guths Ziel lautet: Wir brauchen genug Personal, um die Pflegekräfte wirklich entlasten zu können.
Die neuen Maßnahmen zeigen Wirkung, heißt es. Während Pflegekräfte inzwischen rund um den Globus rekrutiert werden, will Leihla Guth den Fokus auf den deutschsprachigen Raum legen. Denn der Aufwand beim internationalen Recruiting sei enorm.
Guth will Mitarbeiter halten
Die Lösung für die Personalfrage liege deshalb nicht nur in Neueinstellungen, sondern vor allem im Halten von bestehenden Mitarbeitern. Hier habe man in Freudenstadt und Horb seit Jahren ein sehr erfolgreiches Angebotssystem entwickelt, das weit über die Gehaltsfrage hinausgeht.
Diesen Weg will Leihla Guth fortsetzen. Sie findet die Betriebstreue der Mitarbeiter in Freudenstadt und Horb bemerkenswert. Andernorts sei „Krankenhaus-Hopping“ unter Pflegekräften gängige Praxis. Am Klinikum Landkreis Freudenstadt hatte Guth während ihrer 100-tägigen Wirkungszeit zwei Kündigungen – beide wegen Umzug.
Jeden ersten Dienstag im Monat können interessierte Pflegekräfte ohne Termin bei Leihla Guth vorbeikommen. Sprechzeiten sind 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Das Büro der Pflegedirektorin befindet sich im 3. Stock des Klinikgebäudes. Mitgebracht werden muss nur die Examensurkunde.
