Netzwerktreffen in Freudenstadt
: Kommunen arbeiten beim Aufbau der digitalen Verwaltung zusammen

Gemeinsam zur modernen Verwaltung: Das Netzwerk „gemeinsam.digital.Schwarzwald“ tagte in Freudenstadt.
Von
red
Freudenstadt
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Die Teilnehmer des Netzwerktreffens mit OB Adrian Sonder (Dritter von links) im Technischen Rathaus in Freudenstadt.

Rath/Stadtverwaltung
  • Kommunen kooperieren in Freudenstadt für digitale Verwaltung – Treffen des Netzwerks.
  • Dabei sind Achern, Emmendingen, Freudenstadt, Kehl, Lahr, Oberkirch, Offenburg und der Ortenaukreis.
  • OB Adrian Sonder: Viele Dienste sind digital nutzbar, weitere folgen. Beispiel: Trauungsräume online.
  • Ziel ist durchgängige Abläufe über Ämter hinweg, nicht nur Online-Formulare.
  • Themen des Treffens: Prozessorganisation sowie der Einsatz von KI und Chatbots.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Dem Netzwerk der Digitalisierungsbeauftragten gehören die Städte Achern, Emmendingen, Freudenstadt, Kehl, Lahr, Oberkirch und Offenburg sowie das Landratsamt Ortenaukreis an. Moderiert wird der Zirkel von Carlo Schöll von der Agentur Bächle & Spree, der die Stadt Freudenstadt auf dem Weg der Digitalisierung der Verwaltung und der Dienstleistungen begleitet. Freudenstadt ist die schwäbische Exklave in diesem Netzwerk, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Wenn es um die Digitalisierung des Staats auf allen Ebenen anbelangt, habe Deutschland noch viel aufzuholen, sagte Oberbürgermeister Adrian Sonder bei der Begrüßung der Tagungsteilnehmer. Die Stadt Freudenstadt habe sich auf den Weg gemacht und bereits einiges erreicht. „Zahlreiche Angebote und Dienstleistungen sind bereits digital nutzbar. Weitere sind in der Vorbereitung und werden bald folgen“, so Sonder. Jüngstes Beispiel sei die Reservierung von Räumen für standesamtliche Trauungen, die auf der Internetseite in Echtzeit gebucht und elektronisch bezahlt werden können.

Da die Aufgaben der Städte vielseitig seien, funktioniere ein Netzwerk wie ein Turbo: „Alle stehen vor denselben Fragen. Wenn eine Verwaltung die Lösung für eine Aufgabe gefunden und ausgearbeitet hat, müssen andere Kommunen diesen Aufwand nicht auch betreiben. Wenn wir Wissen und Erfahrungen teilen, sparen wir alle Zeit, Arbeit und Geld“, so Sonder. Kooperationen, der Wille zur Veränderung sowie die Offenheit für praktikable Lösungen seien dafür unerlässlich. „Gemeinsam geht’s schneller und leichter“, betonte Sonder.

Tamara Schweizer, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt, bestätigte dies. Digitalisierung funktioniere nicht nach dem Prinzip, Formulare einfach auf die Internetseite der Stadt zu stellen. „Die Abläufe müssen so gestaltet und organisiert sein, dass sie durchgängig sind, vor allem wenn es um ämter- oder gar behördenübergreifende Dienstleistungen geht.“ Wie solche Prozesse aufgesetzt und neu organisiert werden können, darum ging es beim Netzwerktreffen in Freudenstadt. Weitere Themen waren der Einsatz von KI und Chatbots.