„Mini-Pfalzgrafenweiler“
: Erfolgreiche Bilanz - Spieldorf soll es künftig regelmäßig geben

Das Gelände des Schulzentrums hat sich zum zweiten Mal für drei Tage in das Kinderspieldorf „Mini-Pfalzgrafenweiler“ verwandelt.
Von
Sabine Stadler
Pfalzgrafenweiler
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Teilnehmer in Gelb, Betreuer in Rot: Auf dem Schulgelände, das für drei Tage zu „Mini-Pfalzgrafenweiler“ wurde, herrschte buntes Gewusel.

Teilnehmer in Gelb, Betreuer in Rot: Auf dem Schulgelände, das für drei Tage zu „Mini-Pfalzgrafenweiler“ wurde, herrschte buntes Gewusel.

Sabine Stadler
  • Auf dem Schulzentrum entstand für drei Tage das Kinderspieldorf „Mini-Pfalzgrafenweiler“.
  • Über 80 Kinder erlebten eine Gemeinde mit Rathaus, Betrieben, Bank und Sportverein.
  • Gewählt wurden Victoria König und Jonas Lehmann zu Bürgermeisterin und Bürgermeister.
  • Bezahlt wurde mit „Pfalzis“ – es gab Arbeit, Steuern, Kaufhaus, Krankenhaus und Waffeln.
  • Die Bilanz fällt positiv aus, eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unter dem Motto „Kinder an die Macht“ durften mehr als 80 Kinder drei Tage lang die Strukturen einer richtigen Gemeinde erleben. Auf dem Gelände des Schulzentrums in Pfalzgrafenweiler entdeckten sie alles, was eine richtige Gemeinde ausmacht, angefangen beim Rathaus und Arbeitsamt, einer Gärtnerei und einem Bauhof. Hinzu kamen ein Kaufhaus, ein Krankenhaus, eine Bank, aber auch ein Sportverein, Kreativwerkstätten und vieles mehr.

Anmelden durften sich Kinder, die zum Ferienbeginn das erste Grundschuljahr absolviert hatten, bis zu Schulkindern aus der sechsten Klasse. Zur Betreuung hatte Jennifer Schilling von der örtlichen Kinder- und Jugendsozialarbeit 14 Helfer gefunden, die mit ihr gemeinsam die dreitägige Veranstaltung in den Sommerferien auf die Beine stellten und durchführten.

Zu erkennen waren die betreuenden Schüler und Ehrenamtlichen an den roten Shirts mit Aufdruck „Kinderspieldorf Pfalzgrafenweiler 2026“. Überwogen hat aufgrund der vielen Anmeldungen aber das sonnengelbe Shirt, getragen von allen teilnehmenden Kindern.

„Pfalzi“ als Währung

Bürgermeister Dieter Bischoff, urlaubsbedingt diesmal nicht vor Ort, bezeichnete den Einsatz so vieler helfender Betreuer als sehr lobenswert. Mit ihnen gemeinsam ließ sich das Kinderspieldorf auch in diesem Sommer wieder möglich machen. Außerdem, so ist sich der – tatsächliche – Rathauschef sicher, identifizierten sich die Kinder durch das Kinderspieldorf mit ihrem Wohnort.

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Alle Teilnehmer erhielten anfangs zusätzlich zu ihrem Bürgerausweis ein Startgeld namens „Pfalzis“, der Währung des Kinderspieldorfs. Die zentralen Elemente des Kinderspieldorfs waren ein funktionierender Arbeits- und Geldkreislauf, Produktions- und Dienstleistungsbetriebe, eine Kommunalverwaltung und eine Demokratie mit Bürgermeisterin und Bürgermeister, Gemeinderat und Stadtversammlung.

Jeder Teilnehmer bekam einen Bürgerausweis

Jeder Teilnehmer bekam einen Bürgerausweis

Sabine Stadler

Bei der Abstimmung wurden die achtjährige Victoria König zur Bürgermeisterin und Jonas Lehmann, neun Jahre, zum Bürgermeister gewählt. Stellvertreterin war Mia-Amalia Steeb, neun Jahre, und als stellvertretender Bürgermeister wurde der elfjährige Mattis Mose gewählt.

Fortsetzung soll folgen

Zu Beginn des Spieldorfs sei es etwas problematisch beim Zahlen der Steuern zugegangen berichtete Jennifer Schilling, aber auch das habe sich sich im Laufe der Zeit entwickelt. Die Schulkinder bezahlten mit ihren erwirtschafteten „Pfalzis“ auch für frischgebackene Waffeln. Das Kaufhaus füllte sich zusehends mit allen möglichen Artikeln, etwa farblich gestalteten Malereien aus der Kreativwerkstatt, Basteleien aus der Holz- und Bauwerkstatt und vieles mehr, das dort angeboten und verkauft wurde.

Jennifer Schilling zog nach den drei Tagen auch diesmal ein positives Fazit und will das Kinderspieldorf Mini-Pfalzgrafenweiler auch im kommenden Jahr fortsetzen. Bürgermeister Bischoff kann sich sogar vorstellen, dass die Veranstaltung sich etabliert und kontinuierlich stattfindet. Unterstützt wurde das Projekt von mehreren Seiten, etwa von der Gemeinde Pfalzgrafenweiler oder – durch Kuchenspenden – von der örtlichen Konditorei Pfalzgraf.