„Mental Health Days“ in Freudenstadt: Gemeinsam für psychische Gesundheit

Werben für die „Mental Health Days“ (von links): Landrat Andreas Junt, Fei Hong - Initiatorin und Gründungspräsidentin, International Mental Health Network for Expatriates und Oberbürgermeister Adrian Sonder.
Jasmin Schmieder/Stadt Freudenstadt- Zwei Veranstaltungstage im Campus Schwarzwald widmen sich psychischer Gesundheit in Freudenstadt.
- Freitag, 9. Oktober: Austausch für geladene Führungskräfte zu Resilienz, Krankenständen und BGM.
- Ziel ist ein gesundheitsfördernder Führungsalltag – Unternehmen sollen nachhaltige Kultur entwickeln.
- Samstag, 10. Oktober, 13–17 Uhr: offener Tag mit kostenfreiem Eintritt, Registrierung empfohlen.
- Programm bietet Einblicke in Psychiatrie, Therapien, Depression und Demenz sowie Gespräche mit Fachleuten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Psychische Gesundheit ist eine wichtige Grundlage für Lebensqualität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Unter dem Leitgedanken „Früher hinschauen. Miteinander sprechen. Verständlicher machen.“ laden die „International Mental Health Days 2026“ zu fachlichen Impulsen, persönlichem Austausch und praktischen Einblicken in die Psychiatrie und Psychotherapie ein.
Am Freitag, 9. Oktober, stehen die besonderen Herausforderungen von Menschen in Führungsverantwortung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung biete einen vertraulichen Rahmen für geladene Führungskräfte und Unternehmer, um sich mit Fachleuten auszutauschen und neue Perspektiven auf psychische Gesundheit im Arbeitsleben zu gewinnen, so die Organisatoren. Thematisiert werden unter anderem persönliche Stressresilienz, der Umgang mit Krankenständen sowie die Bedeutung eines wirksamen Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Ziel sei es, Impulse für einen gesundheitsfördernden Führungsalltag zu geben und Unternehmen bei der Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu unterstützen, so die Stadt Freudenstadt in einer Mitteilung.
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und komplexer Veränderungsprozesse seien gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor, heißt es weiter. Die „Mental Health Days“ förderten den Dialog zwischen Gesundheitswesen und Wirtschaft und stärkten damit die Zukunftsfähigkeit des regionalen Wirtschaftsstandorts.
Offener Veranstaltungstag für die Bevölkerung
Am Samstag, 10. Oktober, von 13 bis 17 Uhr öffnet der Campus Schwarzwald seine Türen für alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, um Registrierung für eine bessere Planbarkeit wird gebeten unter https://mental-health.network/imhd2026/. Ob aus persönlichem Interesse, als Angehöriger, als Betroffener oder aus beruflicher Motivation – alle sind eingeladen, sich zu informieren, Fragen zu stellen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Das Programm soll verständliche Informationen und praktische Einblicke in unterschiedliche Bereiche der psychischen Gesundheit vermitteln. Dazu gehören unter anderem: „Psychiatrie und Psychotherapie: Einblicke in die Arbeit der Psychotherapiestation am Klinikum Landkreis Freudenstadt“; „Depression und Demenz: Informationen zu Krankheitsbildern, Unterstützungsmöglichkeiten und dem Umgang mit Betroffenen“; „Praktische Therapieeinblicke: Theatertherapie, Musiktherapie und Aromatherapie zeigen unterschiedliche Zugänge zu Körperwahrnehmung, Gedanken und Wohlbefinden“; „Kunst mit persönlicher Geschichte: Werke von Patientinnen und Patienten geben Einblicke in individuelle Entwicklungswege“ und „Austausch auf Augenhöhe: Fachleute aus Medizin, Psychologie, Pflege und Spezialtherapie stehen für Gespräche zur Verfügung“.
Gemeinsamer Beitrag für Stadt, Kreis und Region
Die „International Mental Health Days“ leisteten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in Freudenstadt und im Landkreis, heißt es weiter. Sie machten psychische Gesundheit verständlicher, bauten Berührungsängste ab und förderten den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für die Stadt und den Landkreis böten sie zugleich eine Plattform, um die Bedeutung regionaler Gesundheitsangebote sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Damit entstehe ein Mehrwert, der über die Veranstaltungstage hinauswirken könne.
Veranstaltet werden die „International Mental Health Days“ vom International Mental Health Network for Expatriates in Zusammenarbeit mit weiteren fachlichen Partnern, darunter das Klinikum Landkreis Freudenstadt, die Tübinger Akademie für Verhaltenstherapie (TAVT) und die Tübinger Akademie für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (TAKT). Die Schirmherrschaft übernehmen Oberbürgermeister Adrian Sonder und Landrat Andreas Junt.