Läden müssen schließen
: Bleiben die drei KiK-Filialen im Kreis Freudenstadt geöffnet?

50 KiK-Filialen sollen 2026 schließen – 25 davon in Deutschland. Die betroffenen Läden seien unrentabel. Das sagt das Unternehmen zu den drei Standorten im Kreis Freudenstadt.
Von
Aleksandar Mitrevski
Oberndorf
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25 Filialen will KiK im Laufe des Jahres schließen in Deutschland . Der Standort in Freudenstadt ist bisher nicht betroffen.

Aleksandar Mitrevski

Eigentlich läuft es nicht schlecht für Tengelmann, dem Mutterkonzern des Kleidungs-Discounters KiK. Für das Jahr 2025 geht das Unternehmen von einem Wachstum aus, mit einem Umsatz von 2,430 Milliarden Euro. 2023 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro.

Der Zuwachs ist zwar überschaubar, aber dennoch vorhanden. KiK plane sogar neun Neueröffnungen, berichtet unter anderem die „Augsburger Allgemeine Zeitung“. Der Großteil der knapp 4200 Filialen in Europa sei profitabel.

Dennoch will das Unternehmen europaweit 50 Läden schließen – 25 davon in Deutschland. Betroffen seien unrentable Standorte. Im Kreis Freudenstadt gibt es drei KiK-Filialen, die von einer potenziellen Schließung betroffen sein könnten – in Empfingen, Pfalzgrafenweiler und Freudenstadt.

Portfoliobereinigung ist nicht abgeschlossen – drohen mehr Schließungen?

Auf Nachfrage teilt KiK unserer Redaktion schnell und schmallippig mit: Die genannten Filialen im Kreis Freudenstadt seien nicht von den Schließungen betroffen. Zunächst. Denn das Unternehmen teilt weiter mit, dass der Prozess der Portfoliobereinigung nicht abgeschlossen sei. In einfachen Worten: Es ist möglich, dass es nicht bei den 50 Schließungen bleibt. Weiteren unrentablen Standorten könnte also eine Schließung drohen.

Als Gründe für die schwierige wirtschaftliche Lage führt das Unternehmen veränderte Rahmenbedingungen an. Eine anhaltende Inflation, eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kunden, beeinträchtigte Lieferketten und ein härter umkämpftes Marktumfeld würden die Lage erschweren.

Mitarbeiter hätten nichts zu befürchten

Das Unternehmen selbst bezeichnet sich als einer „der bekanntesten und erfolgreichsten Discounter im Bereich Textil und Non-Food“. In der Mitteilung heißt es weiter: „Mit unseren günstigen Preisen geben wir vielen Menschen die Chance, qualitativ gute und robuste Produkte zu kaufen, die es sich sonst nicht leisten könnten – damit geben wir ihnen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe und demokratisieren Konsumprozesse.“

KiK betreibt in Europa insgesamt 4200 Filialen und beschäftigt 32 000 Mitarbeiter. In Deutschland gibt es etwa 2300 Standorte. Die Mitarbeiter in den betroffenen Filialen will das Unternehmen nach eigenen Angaben aber halten.

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