Klaus Mack zufrieden: Bundesregierung erkennt günstigen Erhaltungszustand des Wolfs an

Klaus Mack begrüßt die Entwicklung.
Steffen KuglerAls politischen Durchbruch bewertet der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Mack, dass die Bundesregierung erstmals den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in Teilen des Landes offiziell anerkennt. Das schreibt Macks Büro in einer Pressemitteilung.
„Mit der neuen Bewertung wird der Weg frei für ein regionales Wolfsmanagement, rechtssichere Entnahmen und den besseren Schutz von Weidetieren“, heißt es in der Mitteilung. „Die Meldung über den Zustand der Wolfsbestände in Deutschland ist aufgrund der tausenden von Wolfsrissen an Weidetieren vor allem in Nord- und Ostdeutschland für die Umsetzung eines neuen Wolfsmanagement besonders wichtig“, sagt Mack.
Fristgemäß übermittelt
Die stufenweise Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes der Wolfspopulation ist laut der Mitteilung die letzte Hürde gewesen, um den Wolf rechtssicher ins Jagdgesetz aufzunehmen. Dies soll bis Anfang 2026 erfolgen.
Die Bundesregierung hat laut der Mitteilung den Erhaltungszustand EU-weit geschützter Arten und Lebensräume fristgemäß zum 31. Juli 2025 an die Europäische Kommission übermittelt. Für den Wolf haben das Bundesumwelt- und das Bundeslandwirtschaftsministerium vorab eine schrittweise Übermittlung des Erhaltungszustandes, eingeteilt nach geografischen Regionen, vereinbart.
„In den letzten Jahren haben wir es nach langen Bemühungen geschafft, den Schutzstatus des Wolfs von streng geschützt auf geschützt in der Berner Konvention und auf EU-Ebene in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie abzusenken. Unsere Anstrengungen beim Wolf sind ein voller Erfolg“, sagt der Abgeordnete Mack.