Kläranlage in Aach: Investitionssumme wird auf 2,4 Millionen Euro beziffert

Bei der Besichtigung der gemeinsamen Kläranlage in Aach (von links): Verbandsvorsitzender Wolfgang Fahrner, Albrecht Ortmann, Vize-Verbandsvorsitzender Bernhard Haas, Beate Gernsheimer, Eberhard Brett, Verbandstechniker Dominik Beck, Leiter Verbandskläranlage Oliver Kranefeld, Karl Müller und Verbandsrechner Heiko Gutekunst.
Beetz- Freudenstadt und Dornstetten planen Investitionen in die Kläranlage Aach.
- Geplant ist eine Erweiterung für neue Schlammentwässerung – Kosten rund 2,4 Mio. Euro.
- Der Bau soll 2028 beginnen, die Nachbereitung des Klärschlamms wird verbessert.
- Die Anlage ist für etwa 25.000 Einwohner sowie viele Betriebe ausgelegt.
- Der Verband betreibt 18,2 km Kanalnetz mit 14 Regenüberlaufbecken und einem Pumpwerk.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Interkommunale Zusammenarbeit für den Umweltschutz: Die Städte Freudenstadt und Dornstetten planen Investitionen in die gemeinsame Kläranlage in Aach. Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Abwasserreinigung Freudenstadt-Dornstetten, der Mitglieder der Verwaltungen und Gemeinderäte beider Städte angehören, traf sich zu einer Besichtigung der Anlage. Davon berichtet die Stadt Freudenstadt in einer Pressemitteilung.
Die Verbandsvertreter erhielten Informationen über den Zustand und den Betrieb der Anlage, deren Kapazität auf rund 25.000 Einwohner sowie die zahlreichen Gewerbebetriebe im Einzugsgebiet ausgelegt ist. Im Mittelpunkt stand dabei die geplante Erweiterung des Betriebsgeländes, auf der die neue Schlammentwässerung entstehen soll.
Aktuell geht der Zweckverband von einer Investitionssumme von rund 2,4 Millionen Euro aus. 2028 soll der Bau beginnen. Die modernisierte Anlage soll die Nachbereitung des Klärschlamms verbessern.
Im Anschluss tagte die Verbandsversammlung im Technischen Rathaus in Freudenstadt. Dort standen verschiedene Tagesordnungspunkte auf der Agenda: Neben der Feststellung des Jahresabschlusses 2021 beschäftigte sich das Gremium mit der Einführung eines eigenen Logos für den Zweckverband.
18 Kilometer langes Kanalisationsnetz
Der Zweckverband Abwasserreinigung Freudenstadt-Dornstetten ist eine gemeinsame Einrichtung beider Städte. Er hat die Aufgabe, die gemeinsame Kläranlage zu betreiben, die das Abwasser aus den Dornstetter Stadtteilen Aach und Hallwangen sowie den Freudenstädter Stadtteilen Wittlensweiler, Grüntal-Frutenhof und Musbach reinigt. Angeschlossen sind außerdem Teile der Kernstadt von Freudenstadt, deren Abwasser Richtung Aach in die Glatt fließt, sowie das Gewerbegebiet Sulzhau. Damit trägt der Zweckverband laut Mitteilung der Stadt dazu bei, die Gewässer der Region zu schützen, ökologische Vorgaben einzuhalten und die Lebensqualität vor Ort zu sichern.
Damit Abwasser zuverlässig und umweltgerecht behandelt werden kann, kümmert sich der Verband um den Bau, Betrieb und die Instandhaltung des 18,2 Kilometer langen Kanalisationsnetzes. Zum System gehören zudem 14 Regenüberlaufbecken, die die Glatt bei Starkregen vor Belastungen schützen, und ein Pumpwerk, das Höhendifferenzen im Abwassernetz ausgleicht.
„Saubere Gewässer, eine zuverlässige Abwasserentsorgung und damit der Schutz unserer Umwelt sind Aufgaben, die uns alle betreffen. Die engagierte Arbeit in unseren Kläranlagen und die gute Zusammenarbeit im Zweckverband zeigen, wie wichtig es ist, dass Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen“, so Verbandsvorsitzender Wolfgang Fahrner.
