Kita St. Marien in Baiersbronn: Erweiterungsbau bietet jetzt 600 Quadratmeter mehr Nutzfläche

Das neue Gebäude am Pappelweg ist auch außen modern und zeitgemäß gestaltet.
Monika BraunJennifer Kreß, die Leiterin des Kindergartens, begrüßte die Gäste, und die Kinder stimmten ein fröhliches Lied an.
Bürgermeister Michael Ruf machte deutlich, dass mit der Erweiterung ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Betreuungseinrichtungen in der Gemeinde Baiersbronn gesetzt worden sei. Damit gebe es noch mehr Raum für Kinder und familienfreundliche Angebote.
Nach den Erkenntnissen, dass die Platzreserven im Kindergartenbereich in der Gemeinde nicht mehr ausreichen würden, musste gehandelt werden. „Das Bestandsgebäude platzte aus allen Nähten. Wir hatten die Wahl, zu flicken oder den großen Schritt zu gehen“, blickte Ruf zurück.

Bei der feierlichen Eröffnung waren viele am Bau Beteiligte anwesend. Bürgermeister Michael Ruf (Vierter von links) dankte ihnen allen für ihre gute Arbeit.
Foto: Monika BraunHeute stehe man vor dem Ergebnis dieses Mutes. Im Zuge der größten Hochbaumaßnahme der Gemeinde Baiersbronn in den vergangenen Jahren wurden mehr als drei Millionen Euro in den Neubau investiert. „Wir sprechen von einer Nutzfläche von rund 600 Quadratmetern. Dies zeigt vor allem unser Bekenntnis in die Zukunft“, sagte Ruf.
Zwei neue Gruppenräume, Multifunktionsraum, Bistro
Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten und dem Land Baden-Württemberg für eine Förderung in Höhe von rund 600 000 Euro. Das Gebäude gehöre der Kommune, aber die Seele des Hauses liege in den Händen der Träger. „Die Partnerschaft mit dem Zweckverband katholischer Kindertagesstätten ist ein echter Glücksfall“, betonte Ruf. Ein großes Lob ging auch an die Leiterin der Einrichtung, Jennifer Kreß, und ihr gesamtes Team, die als erste Wegweiser außerhalb der Familie den Kindern ein starkes Fundament geben würden.
Architekt Jochen Asal ging auf das Projekt ein und freute sich, mit dem Anbau zwei neue Gruppenräume, einen Multifunktionsraum, ein Bistro sowie weitere Räumlichkeiten geschaffen zu haben. Auch das Außengelände sei vergrößert worden und biete mehr Platz zum Spielen. Der Bau habe rund zehn Monate gedauert, dabei sei schon bei den Planungen auf eine nachhaltige Bauweise geachtet worden, das Gebäude könne auch als Einzelgebäude genutzt werden.
Moderne und kindgerechte Gestaltung
„Wir haben von Beginn versucht, alle mit einzubeziehen und den Neubau nach den Bedürfnissen der Kinder und den Mitarbeitern zu gestalten“, sagte Asal. Er dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und freute sich über die moderne und kindgerechte Gestaltung des Gebäudes.
In Märchenform fassten Caroline Beutter und Hubert Würth vom Zweckverband katholischer Kindertagesstätten die Geschichte des Neubaus zusammen. Auch sie freuten sich über das gelungene Projekt, bei dem die Wünsche aller berücksichtigt worden seien. Pastoralreferentin Judith Weiß von der katholischen Kirchengemeinde sprach ein Gebet und segnete die Räumlichkeiten.
Kinder überreichen selbstgemalte Bilder
Eine kleine Überraschung hatten die Kinder vorbereitet. Neben Liedbeiträgen gab es für Planer, Träger und Gemeinde selbstgemalte Bilder zum neuen Kindergarten. Beim gemütlichen Abschluss gab es die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch und zur Besichtigung der gesamten Räumlichkeiten.