Jugendforum in Baiersbronn: Schüler wünschen sich Kino, Konzerte und pünktliche Busse

Bürgermeister Michael Ruf diskutiert mit Schülern.
Gemeinde Baiersbronn- Rund 300 Schüler diskutierten beim Jugendforum in Baiersbronn über ihre Anliegen.
- Gefordert wurden Halloween-Feiern, alkoholfreie Partys, ein Outdoor-Kino und Konzerte.
- Alltagsärgernisse: unpünktliche Busse, Wunsch nach Bauwagenstellplätzen und besserem Kontakt zum Ordnungsamt.
- Bürgermeister Michael Ruf lobte das Engagement und widersprach dem Bild politikverdrossener Jugend.
- Er sagte einen regelmäßigen Austausch zwischen SMVen und Gemeindeverwaltung zu – verbindlich umgesetzt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Rund 300 Schüler füllten die Schwarzwaldhalle beim Baiersbronner Jugendforum. Sie zeigten, wie stark die junge Generation ihre Heimatgemeinde mitgestalten will, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Bürgermeister Michael Ruf dankte den Jugendlichen für ihr Engagement.
Ruf freute sich über die voll besetzten Reihen und blickte zurück. Beim letzten Jugendforum setzten die Teilnehmer bereits Projekte wie die Bike-Arena und das öffentliche WLAN um. Der Rathauschef trat dem Klischee einer politikverdrossenen Jugend entschieden entgegen. „So ein Quatsch. Ihr wisst ganz genau, was euch nervt und was ihr bei uns im Ort verändern wollt“, rief er den Schülern zu.
Udo Wenzel führte als Moderator durch das Programm. Die Schüler erarbeiteten in Arbeitsgruppen Vorschläge und zeichneten sie auf Plakate. Danach diskutierten Gemeinderäte und Verwaltungsspitze die Ideen mit den Jugendlichen an den Stellwänden.
Die Jugendlichen forderten neue Veranstaltungsformate. Sie wünschen sich Halloween-Feiern auf der Schelklewiese, alkoholfreie Partys für 12- bis 17-Jährige, ein Outdoor-Kino und größere Konzerte. Auch Alltagsprobleme standen auf der Agenda. Die Schüler verlangten Busse, die nach Unterrichtsende verlässlicher fahren. Zudem regten sie Bauwagenstellplätze als Treffpunkte in den Ortsteilen an und wünschten sich eine bessere Kommunikation mit dem Ordnungsamt.
Regelmäßiger Austausch fest zugesagt
Die Teilnehmer wollen die Jugendbeteiligung über die SMV der Schulen dauerhaft stärken. Schulübergreifende Arbeitskreise sollen die Themen künftig bündeln. Ruf gab dazu ein festes Versprechen ab. „Wir werden einen regelmäßigen Austausch zwischen den SMVen und der Gemeindeverwaltungsspitze etablieren und diesen auch verbindlich umsetzen.“
Am Ende gab Ruf den Teilnehmern einen Auftrag mit auf den Weg. Er ermutigte sie, kreativ und kritisch zu sein. „Probiert aus, wie es ist, eigene Ziele zu setzen und dafür zu kämpfen“, forderte er. Demokratie sei schließlich kein Zuschauersport, sondern brauche Menschen, die mitmischen.