Infrastruktur im Kreis Freudenstadt: Sanierungsprogramm des Landes berücksichtigt 13 Projekte in der Region

Zahlreiche Straßen im Kreis Freudenstadt werden dieses Jahr saniert.
Thomas FritschDas Land Baden-Württemberg investiert in diesem Jahr laut einer Mitteilung so viel wie noch nie in den Erhalt von Straßen und Brücken. Mehr als 310 weitere Projekte können starten – darunter 13 im Landkreis Freudenstadt.
Insgesamt fließen voraussichtlich rund 500 Millionen Euro in laufende und neue Maßnahmen, wie Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bei der Vorstellung des Sanierungsprogramms 2026 erklärte. Eine funktionierende Infrastruktur sei für die Gesellschaft unabdingbar und stärke den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.
Zu den größeren Projekten im Landkreis Freudenstadt gehören, was die Bundesstraßen angeht, die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 294 zwischen Alpirsbach und Loßburg auf einer Länge von 8,2 Kilometern, die Ertüchtigung der Manbachtalbrücke bei Freudenstadt (ebenfalls an der B 294) sowie auf der B 462 in der Ortsdurchfahrt Friedrichstal die Fahrbahndeckenerneuerung mit Instandsetzung von vier Stützbauwerken zwischen den beiden Bahnübergängen. Außerdem wird der Kreisverkehr B 463/K 4718 (Witthaukreuzung) saniert und die Fahrbahndecke bis zum Bahnhof Hochdorf erneuert.
Finanzierung in Teilen über das Sondervermögen
Auch mehrere Landesstraßen sollen saniert werden: die L 356 vom Kreisverkehr L 355/K 4780/L 356 (Ziegelhütte) bis zur K 4718, die L 398 in den Abschnitten zwischen Dießen und Dettingen sowie zwischen Vesperweiler und Cresbach, die L 401 in Mitteltal zwischen Karl-Müller- und Ellbachstraße, die L 404 zwischen Zwieselberg und Bad Rippoldsau- Schapbach und die L 405 zwischen L 404 und Schömberg.
Neben Fahrbahnsanierungen sind im Kreis auch mehrere kleinere Bauwerksmaßnahmen vorgesehen, darunter die Instandsetzung von jeweils zwei Stützbauwerken bei Horb (L 370) und Schapbach (L 96) sowie die Ertüchtigung des Mühlebachdurchlasses bei Glatten (L 409).
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt teilweise auch über das Sondervermögen Infrastruktur des Bundes.