Gemeinderat Loßburg
: Besichtigungstour durch die Kindergärten der Gemeinde

Die vier gemeindeeigenen Einrichtungen Sonnenwiese, Waldkindergarten, Härlen und Kinderhaus stellten ihre pädagogischen Konzepte, Räumlichkeiten und aktuellen Schwerpunkte vor.
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(red/pm)
Loßburg
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Kindergartenbesichtigung Betzweiler-Wälde

Die Mitglieder des Gemeinderats besichtigen den Kindergarten in Betzweiler-Wälde.

Lehmann
  • Gemeinderat Loßburg besichtigte vier Kitas und deren Konzepte sowie Räumlichkeiten.
  • Sonnenwiese: offene Bereiche mit Kreativ-, Werk- und Bewegungsraum; inklusiv ausgerichtet.
  • Waldkindergarten: Lernen in der Natur, zwei Gruppen für 40 Kinder, Fokus auf Bewegung und Sprache.
  • Härlen: teiloffenes Konzept, starker Fokus auf Sprachförderung und BeKi-zertifizierte Ernährung.
  • Kinderhaus Loßburg: drei Krippen- und fünf Kindergartengruppen, teiloffen mit vielfältigen Bildungsräumen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie vielfältig die Kinderbetreuung in der Gemeinde  Loßburg aufgestellt ist, zeigte sich bei den Kindergartenbesichtigungen des Gemeinderats. Darüber wird in einer Pressemitteilung der Gemeinde Loßburg berichtet. Die vier gemeindeeigenen Einrichtungen stellten ihre pädagogischen Konzepte, Räumlichkeiten und aktuellen Schwerpunkte vor.

Den Auftakt machte der Kindergarten „Sonnenwiese“ in Betzweiler-Wälde. Besonders beeindruckte die Teilnehmer laut Mitteilung die großzügige Außenanlage mit verschiedenen Spiel- und Themenbereichen.

Konzept mit Kreativraum, Werkraum und Bewegungsraum

Die Leiterinnen Sabrina Kaupp und Sabrina Binder betonten die Bedeutung des gemeinsamen Spielens von Kindern unterschiedlicher Altersgruppen. Auch im Gebäude setzt die Einrichtung auf ein offenes Konzept mit Kreativraum und Werkraum, Bewegungsraum sowie miteinander verbundenen Gruppenräumen. Die Kinder können dort frühzeitig eigene Interessen und Talente entdecken. Zudem ist der Kindergarten inklusiv ausgerichtet und auch auf die Betreuung von Kindern im Rollstuhl vorbereitet.

Anschließend ging es in den Waldkindergarten. Dort erfuhren die Gemeinderäte von den Leiterinnen Diana Schmalz und Kerstin Gebele-Schmid, wie vielseitig der Wald als Lern- und Erfahrungsraum genutzt wird. Die Kinder verbringen ihren Alltag überwiegend in der Natur und erkunden verschiedene Plätze im (Schul-)Wald. Dabei stehen Naturerfahrungen, Bewegung, selbstständiges Entdecken und soziales Miteinander im Mittelpunkt. Auch Vorschularbeit, Sprach- und Gesundheitsförderung finden im Wald statt. Derzeit bieten zwei Gruppen Platz für 40 Kinder.

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Waldkindergarten

Der Waldkindergarten. Hier verbringen die Kinder viel Zeit in der Natur.

Lehmann

Im Kindergarten „Härlen“ erhielten die Gemeinderäte durch Kindergartenleiterin Christine Reber und ihr Team Einblicke in das teiloffene Konzept. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Sprachförderung. Im eigens eingerichteten Sprachtreff werden Kinder gezielt durch Fingerspiele, Musik, Vorlesen und weitere Übungen unterstützt.

Bewegung und motorische Entwicklung im Mittelpunkt

Auch gesunde Ernährung spiele eine wichtige Rolle: Die Einrichtung ist als „BeKi“-Kindergarten für bewusste Kinderernährung zertifiziert. Darüber hinaus stehen Bewegung und motorische Entwicklung im Mittelpunkt.

Auch baulich habe sich zuletzt einiges getan: An der Westseite des Gebäudes wurden unter anderem Fenster und Fassade erneuert, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kindergarten Härlen

Im Kindergarten Härlen liegt der Fokus auf der Sprachförderung.

Lehmann

Zum Abschluss besuchte der Gemeinderat das Kinderhaus Loßburg. Mit drei Krippen- und fünf Kindergartengruppen werden dort rund 170 Kinder von 30 Erzieherinnen betreut, berichtete Kindergartenleiterin Simone Winter. Die Einrichtung setzt auf ein teiloffenes Konzept mit unterschiedlichen Bildungs- und Erfahrungsräumen.

Feste Rituale und ein verlässlicher Tagesablauf

Besonders beliebt seien unter anderem der „Raum der Sinne“, das kleine Labor, das Atelier, die Werkstatt und der Bewegungsraum. Im Krippenbereich sorgen feste Rituale und ein verlässlicher Tagesablauf für Orientierung und Sicherheit. Ein besonderes Element sei das „Ich-Buch“, das mit Fotos aus dem familiären Umfeld der Kinder eine Verbindung zwischen Familie und Krippe schafft.

Zum Abschluss der Besichtigungstour bedankte sich Bürgermeister Christoph Enderle bei den Mitarbeiterinnen aller vier Einrichtungen für ihre engagierte Arbeit. Er zeigte sich laut Pressemitteilung stolz darauf, dass die Gemeinde Loßburg eine so große Vielfalt an Betreuungsformen anbieten könne.

Auch die Gemeinderäte würdigten die unterschiedlichen pädagogischen Konzepte und zeigten sich beeindruckt von der Arbeit in den Einrichtungen.