Erfolg für Baiersbronn
: Gemeinde holt Fußverkehrs-Check nach Klosterreichenbach

Die Gemeinde Baiersbronn hat sich im landesweiten Auswahlverfahren durchgesetzt: Als eine von 15 Kommunen nimmt sie am Förderprogramm „Fußverkehrs-Check 2026“ teil.
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red/pm
Baiersbronn
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Offizieller Startschuss in Stuttgart (von links): Bürgermeister Michael Ruf, Staatssekretär Raimund Haser und Ordnungsamtsleiter Marko Burkhardt bei der Übergabe der Teilnahmeurkunde für den Fußverkehrs-Check 2026.

Offizieller Startschuss in Stuttgart (von links): Bürgermeister Michael Ruf, Staatssekretär Raimund Haser und Ordnungsamtsleiter Marko Burkhardt bei der Übergabe der Teilnahmeurkunde für den Fußverkehrs-Check 2026.

Gemeinde Baiersbronn
  • Baiersbronn nimmt als eine von 15 Kommunen am „Fußverkehrs-Check 2026“ teil.
  • Fokus ist Klosterreichenbach: Hauptfußwege sollen geprüft und verbessert werden.
  • Ablauf: Auftaktworkshop, zwei Vor-Ort-Begehungen und ein Abschlussworkshop.
  • Bürgerwissen ist gefragt – Alltagserfahrungen fließen in die Analyse ein.
  • Ein Fachbüro erstellt danach einen Abschlussbericht mit Maßnahmenplan für den Gemeinderat.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Als eine von landesweit nur 15 Kommunen nimmt Baiersbronn am landesweiten Fußverkehrs-Check 2026 teil. Das vom Land geförderte Projekt zielt darauf ab, die Infrastruktur vor Ort gezielt zu verbessern, erklärt die Gemeinde in einer Mitteilung. Der Fokus liegt dabei auf den Hauptfußwegen im Ortsteil Klosterreichenbach.

Bürgermeister Michael Ruf sieht in dem Projekt einen entscheidenden Hebel für die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde: „Für eine Flächengemeinde wie Baiersbronn sind intakte und sichere Wege in den einzelnen Ortsteilen die absolute Lebensader. Es geht hier nicht um abstrakte Verkehrspolitik, sondern um unseren Alltag. Wir wollen, dass Kinder ungefährdet zur Schule kommen und ältere Menschen ohne Barrieren am Dorfleben teilhaben können. Der Fußverkehrs-Check gibt uns jetzt die professionellen Werkzeuge und die Förderung an die Hand, um die Hauptrouten in Klosterreichenbach zu verbessern. Und zwar nicht vom Schreibtisch aus, sondern gemeinsam mit den Menschen, die diese Wege täglich nutzen.“

Dass Baiersbronn den Zuschlag für das Förderprogramm des Landes erhalten hat, ist das Ergebnis eines strengen Auswahlprozesses durch eine Fachjury. Bürgermeister Ruf und Ordnungsamtsleiter Marko Burkhardt nahmen in Stuttgart die offizielle Teilnehmerurkunde aus den Händen von Staatssekretär Raimund Haser entgegen. Haser unterstrich bei der Auftaktveranstaltung die Wichtigkeit des Themas: „Gute Fußwege schaffen nicht nur mehr Sicherheit, sondern ermöglichen Teilhabe und ein selbstständiges Leben.“

Ordnungsamtsleiter Burkhardt sieht in dem Zuschlag eine wichtige Bestätigung für die Arbeit der Verwaltung: „Die Freude über die Auswahl ist bei uns im Rathaus natürlich groß. Dass wir uns als eine von wenigen Kommunen landesweit durchsetzen konnten, belegt die hohe Überzeugungskraft unseres eingereichten Konzepts. Jetzt gilt es, diese guten Ansätze gemeinsam mit der Bürgerschaft in die Praxis umzusetzen.“

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Vor-Ort-Begehungen: Wissen der Bürger gefragt

Der Fußverkehrs-Check folgt in den kommenden Monaten einem standardisierten Ablauf. Den Auftakt wird ein gemeinsamer Workshop bilden, bei dem Beteiligte und Interessierte die genauen Schwerpunkte für Klosterreichenbach diskutieren. Da Baiersbronn in der Kategorie „Hauptfußwege“ antritt, folgen im Anschluss zwei Vor-Ort-Begehungen. Dabei werden die ausgewählten Strecken direkt auf der Straße analysiert, Schwachstellen aufgedeckt und Verbesserungen besprochen. Die Alltagserfahrungen der Bürger spielen dabei eine zentrale Rolle, teilt die Gemeinde weiter mit.

Die Erkenntnisse fließen schließlich in einen Abschlussworkshop ein. Danach erarbeitet ein vom Land beauftragtes Fachbüro einen detaillierten Abschlussbericht samt Maßnahmenplan, der auch dem Gemeinderat präsentiert wird. Die Gemeindeverwaltung will frühzeitig über die anstehenden Termine zur Bürgerbeteiligung in Klosterreichenbach informieren.