Dorfmuseum Dietersweiler
: Das Thema Holz rückt beim Museumsfest in den Vordergrund

Das Museumsfest in Dietersweiler bot spannende Einblicke. In diesem Jahr drehte sich bei den Vorführungen alles um den Werkstoff Holz.
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(red/pm)
Freudenstadt-Dietersweiler
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Museumsfest

Die Vorführungen beim Museumsfest in Dietersweiler wurden von zahlreichen Besuchern verfolgt.

David Neumann/Jochen Rochau/Dorfmuseum Dietersweiler
  • Museumsfest in Dietersweiler zeigte alte Holzhandwerke – Fokus auf „Holz – zum Wärmen, Bauen und zum Backen“.
  • Vorführungen reichten vom Fällen mit Axt und Zweimann-Handsäge bis zu Schindeln und Teucheln.
  • Baumrückunternehmer mit Kaltblutstute demonstrierte Holzrücken und Verladen, Entrinden mit Reppeleisen.
  • Besucher probierten Techniken, Führungen gaben Einblicke in Dietersweilers Geschichte.
  • Verpflegung mit Holzofenbrot und Dinnele, Musik von Dorfmusik Dietersweiler und Musikverein Dettingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Traditionell lädt das Dorfmuseum Dietersweiler am letzten Samstag im August zum Museumsfest ein. Dabei präsentieren die hochmotivierten Ehrenamtlichen alte Handwerkstechniken und lassen ein Stück vergangener Dorfgeschichte lebendig werden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

In diesem Jahr drehte sich bei den zahlreichen Vorführungen alles um den Werkstoff Holz. Unter dem Motto „Holz – zum Wärmen, Bauen und zum Backen“ zeigten die Museumsfreunde eindrucksvoll, welche große Anstrengungen früher notwendig waren, um Holz zu ernten und zu bearbeiten. Der Bogen reichte vom Fällen eines Baumes mit Axt oder Zweimann-Handsäge bis zum Herstellen von Spreißen, Büschele und Bengele für den Ofen.

Baumrückunternehmer und seine Kaltblutstute

Große Aufmerksamkeit erregte ein eigens aus dem Badischen angereister Baumrückunternehmer. Gemeinsam mit seiner Kaltblutstute und einem stilecht gekleideten einheimischen Holzknecht demonstrierte er, wie schwere Baumstämme einst mit nur einer „Pferdestärke“ aus dem Wald gezogen und auf den Holzwagen verladen wurden. Aber auch das Entrinden der Stämme mit Reppeleisen erforderte viel Kraft.

Zwei starke Männer zeigten anschließend, wie aus einem Stamm von Hand ein Balken geschlagen wird. Vorgeführt wurde zudem, mit welchen unterschiedlichen Werkzeugen früher Holz bearbeitet wurde. Alte Schindel- und Sägeböcke, Hobelbänke und Spaltklötze kamen ebenso zum Einsatz wie Keile, Meißel und große Bohrer. Gezeigt wurden unter anderem drechseln, zapfen und das Herstellen von Schindeln und Teucheln.

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Einblicke in die Geschichte von Dietersweiler

Bei den Mitmachangeboten konnten sich die Besucher selbst an den alten Techniken versuchen oder ihre Kenntnisse verschiedener Holzarten vertiefen. Zudem wurden bei Führungen durch das Heimatmuseum Einblicke in die Geschichte von Dietersweiler gegeben.

Auch für die Kinder war der Tag spannend.

Auch für die Kinder gab es viel zu entdecken.

David Neumann/Jochen Rochau/Dorfmuseum Dietersweiler

Für das leibliche Wohl war laut Mitteilung mit Holzofenbrot und Dinnele, mit herzhaftem Vesper und einer großen Kuchentheke gesorgt. Für Freude sorgten zudem die schwungvollen Klänge der Dorfmusik Dietersweiler und des Musikvereins Dettingen.

Dorfmuseum

Gezeigt wurde, wie früher Holz bearbeitet wurde.

David Neumann/Jochen Rochau/Dorfmuseum Dietersweiler

Angesichts des großen Besucherinteresses und der gelungenen Darbietungen strahlten Vereinsvorsitzende Verena Braun und Museumsleiter Klaus Dölker um die Wette – und bedankten sich herzlich bei der gesamten Vereinsfamilie für deren großen Einsatz.

Das Dorfmuseum in Dietersweiler ist jeden Dienstag bis Mitte Oktober von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.