Aus Nachlass: Museum in Alpirsbach erhält rund 30 Werke von Herbert P. Freudenreich

Maria Klink, Amtsverwalter Norbert Beck und Ilse-Maria Freudenreich (von links) bei der symbolischen Übergabe der Bilder vor dem Museum in Alpirsbach.
Kerstin HermannDie Stadt Alpirsbach durfte kürzlich rund 30 Bilder aus dem Nachlass des Künstlers Herbert P. Freudenreich entgegennehmen. Überreicht wurden diese von seiner Witwe Ilse-Maria Freudenreich. Darüber berichtet die Stadtverwaltung Alpirsbach nun in einer Pressemitteilung.
Alpirsbachs Amtsverwalter Norbert Beck sowie Maria Klink, Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte Alpirsbach, nahmen die Werke im Rahmen einer kleinen Übergabe in Empfang.
Freudenreich prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben der Region
Mit der Schenkung bleibt das künstlerische Erbe von Herbert P. Freudenreich in Alpirsbach bewahrt und zugleich für die Öffentlichkeit zugänglich. Der gebürtige Schlesier Herbert P. Freudenreich (1920 bis 2015) ließ sich 1954 in Alpirsbach nieder und prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben der Region, heißt es in der Mitteilung der Stadt.
Er engagierte sich nicht nur als Maler, Zeichner und Grafiker, sondern auch als Mitbegründer des Volksbildungswerks Schramberg – der späteren Volkshochschule – sowie der Künstlergruppe „Mittlerer Schwarzwald“. Darüber hinaus vermittelte er sein Können viele Jahre lang als Lehrer für grafische Berufe an der gewerblichen Berufsschule in Schramberg.
Von Ölbildern bis hin zu feinen Grafiken
Seine künstlerische Bandbreite reichte von Öl- und Temperabildern bis hin zu feinen Grafiken und den charakteristischen Rohrfeder-Zeichnungen, die er mit selbst angespitzten Schilfstengeln schuf.
Werke von ihm befinden sich sowohl in privater Hand als auch in öffentlichen Einrichtungen, und mit zahlreichen Spenden unterstützte er soziale wie auch kulturelle Projekte.
Die Werke sind bei einer Ausstellung nach der Winterpause zu sehen
Alle von der Stadt übernommenen Werke werden im Rahmen einer Verkaufsausstellung zur Eröffnung des Museums für Stadtgeschichte nach der Winterpause ab dem 2. April 2026 zu sehen sein. Der Erlös aus den Verkäufen fließt in den Ausbau des Museumskellers.
Die Stadt Alpirsbach und der Verein für Heimatgeschichte sind Ilse-Maria Freudenreich für diese wertvolle Schenkung, die das kulturelle Leben der Stadt bereichert und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Heimatgeschichte leistet, sehr dankbar, heißt es in der Mitteilung abschließend.